Wehrleute beim Kameradschaftstag ausgezeichnet

Der frisch zum Brandoberinspektor beförderte Löschgruppenführer Martin Hoppe konnte die Löschgruppenmitglieder, die Mitglieder der Ehrenabteilung und die Partnerinnen zum Kameradschaftstag im Heimathaus in Mettinghausen begrüßen. Die Auszeichnung und Beförderung von Kameraden, sowie die Vorstellung des ausführlichen Jahresberichtes waren die Höhepunkte im vergangenen Jahr.

Im abgelaufenen Jahr 2016 musste die LG Rebbeke zu 8 Einsätzen ausrücken, unverändert wie im Jahr zuvor. Im Januar wurde die Löschgruppe zu einem Verkehrsunfall in Garfeln gerufen. Im April brannte ein Trecker in Mantinghausen. Im Mai war es zu einem Großbrand in Lipperode gekommen. Die ehemalige Diskothek Golden Gate brannte in voller Ausdehnung und bis auf die Grundmauern ab. Ein nicht alltäglicher Einsatz rief die Wehrleute im Juli auf den Plan. Eine Katze war im Motorraum eines Fahrzeuges eingeklemmt. Kurzerhand wurde das Fahrzeug aufgebockt und die Katze befreit. Ebenfalls im Juli drohte ein großer Ast in Rebbeke auf die Fahrbahn zu stürzen und eine Garage brannte in Mantinghausen. Die Unterstützung der Löschgruppe war auch bei der Bombenentschärfung im September in Bad Waldliesborn gefragt.

Neben den zahlreichen Dienstabenden waren weitere Aktivitäten der Löschgruppe die Absicherung der Prozession, des Mantinghauser- und Mettinghauser Schützenfestes. In gewohnter Weise unterstützten die Kameraden auch bei der Absicherung beim Martinszug und diesmalig auch beim Bezirksjungschützentag.

Im Juli führte der Löschzug 4 (Löschgruppen Rebbeke und Hörste) eine Übung an der Alten Schule in Mettinghausen durch. Lt. Drehbuch war im Keller des Gebäudes ein Brand ausgebrochen, während sich dort einige Jugendliche aufhielten. Drei Jugendliche wurden dabei aus dem verrauchten Keller mit Hilfe von Tragen gerettet. Drei weitere Jugendliche befanden sich im Gymnastikraum und wurden über die Drehleiter gerettet, berichtete Chronist Hauptfeuerwehrmann Friedbert Hoppe in seinem ausführlichen Jahresbericht.

Im vergangenen Jahr hat die Löschgruppe erfolgreich mit zwei Staffeln am Leistungswettkampf in Bökenförde teilgenommen. Axel Hoppe erhielt aus den Händen des stellv. Löschgruppenführers Bernd Knäuper das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze für die erste Teilnahme an den Leistungswettkämpfen. An Linus Hoppe wurde das Leistungsabzeichen in Gold für die 5. Teilnahme überreicht. Martin Schulte hat bereits 15-mal teilgenommen und erhielt das Leistungsabzeichen in Gold auf rotem Grund.

Zum dritten Mal in Folge wurde Jan Brunnert zum „Feuerwehrmann des Jahres“ ausgezeichnet. Allerdings muss er sich diesen Titel dieses Jahr mit Linus Hoppe teilen, da dieser, mit 92 % Dienstbeteiligung gleichauf gelegen hat. Löschgruppenführer Martin Hoppe überreichte einen Wanderpokal, den sich beide teilen müssen.

Seit 35 Jahren in der Löschgruppe Rebbeke ist Thomas Santüns. Für 3 ½ Jahrzehnte Dienst am Nächsten bekam er bereits im Januar bei der Jahresdienstbesprechung der Gesamtwehr in Eickelborn das Feuerwehrehrenzeichen in Gold verliehen.

Unter dem Punkt Beförderungen konnte Löschgruppenführer Martin Hoppe Jan Brunnert zum Hauptfeuerwehrmann befördern.

Für dieses Jahr wird die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 20 KAT gestartet, Die Auslieferung erfolgt ca. 18 Monate später.

Text: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)
Fotos: Löschgruppe Rebbeke

Einsatz – Brand Mantinghausen

Am heutigen Samstag, 18.2. wurde die Löschgruppe Rebbeke um 08:58 Uhr unter dem Einsatzstichwort „Brand, unklare Rauchentwicklung Gebäude“ zu ihrem ersten Einsatz im Jahr 2017 gerufen. Ein Anrufer hatte eine Rauchentwicklung in der Straße auf der Heide in Salzkotten-Mantinghausen gemeldet.

In einem Wohnhaus hatte sich ein Elektro-Nachtspeicherofen entzündet, die darüber liegende Fensterbank sowie die Rollade hatte bei Eintreffen der Wehr bereits Feuer gefangen. Gemeinsam mit Kräften der Feuerwehr Salzkotten wurde der Brand gelöscht, der Ofen aus dem Gebäude geholt und auseinander genommen. Das Gebäude wurde quergelüftet und der gesamte Bereich (inkl. Dach und Zwischendecken) mit Hilfe der Wärmebildkamera auf vorhandene Glutnester kontrolliert.

Die Löschgruppe konnte nach ca. 2 Stunden wieder abrücken.

Nils Brunnert zum Maschinisten ausgebildet

Unser Kamerad Nils Brunnert hat erfolgreich den Lehrgang zum Maschinisten bestanden. Herzlichen Glückwunsch von der gesamten Löschgruppe!

Wie sind Tragkraftspritzen aufgebaut?

Welche Vorschriften muss ein Maschinist beachten? Wie setzte ich die verschiedenen Pumpen und Aggregate, wie z. B. einen Stromerzeuger oder einen Hochleistungslüfter richtig in Betrieb und was muss nach dem Einsatz der Geräte beachtet werden?

All diese Fragen konnten Lehrgangsleiter Andreas Finkeldei (Foto 2. v. l.) und die beiden Ausbilder Martin Hoppe (3. v. l.) und Ansgar Grün (l.) beim Maschinistenlehrgang der Feuerwehr Lippstadt beantworten. Nachdem die Lehrgangsteilnehmer sich einer praktischen Prüfungsaufgabe erfolgreich gestellt hatten, wurde die theoretische Prüfung abgehalten, in dem die verschiedenen Themenbereiche noch einmal in der Form von Fragen und Berechnungen abgefragt wurden.

Hier zeigt sich das die interkommunale Zusammenarbeit auch auf Ebene der Feuerwehren funktioniert. Sechs Kameraden der Feuerwehr Erwitte und fünf Kameraden der Feuerwehr Lippstadt sind gemeinsam in Lippstadt ausgebildet worden.

Erfolgreich am Lehrgang teilgenommen haben:

Von der Feuerwehr Lippstadt haben Florian Discher (LG Dedinghausen), Marko Kötter (LG Lipperode), Nicklas Gnegel (LG Bökenförde), Nils Brunnert (LG Rebbeke) und Björn Landgräber (LG Hörste) teilgenommen.

Für die Feuerwehr Erwitte sind Thorsten Steigert, Dirk Rasche (fehlt auf dem Foto), Marvin Schardt, Lukas Schönlau, Tobias Weidlich und Lucas Jäger ausgebildet worden.

Text und Foto: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Einsatz – Bombenfund in Bad Waldliesborn

Die Löschgruppe Rebbeke unterstützte bei der Absicherung einer Bombenentschärfung in Bad Waldliesborn.

Nach einer guten Dreiviertelstunde war alles vorbei und Gerd Matthee und Wolfgang Stief vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe (KMB-WL) konnten die erleichternde Meldung machen: Die Bombe ist entschärft. Die 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg war bei einer Überprüfung entdeckt worden, die im Zuge eines geplanten Bauvorhabens in der Straße Westfalenwinkel durchgeführt worden war.

Nach der Bestätigung des Fundes hatte alles sehr schnell gehen müssen. Lagebesprechung um 13 Uhr, Beginn der großräumigen Absperrung und der Evakuierungsmaßnahme in einem Radius von 250 Metern ab 15.30 Uhr, Abschluss der Evakuierung rund zwei Stunden später, Beginn der Entschärfung um 17.40 Uhr.

Nicht nur für die rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen und Stadt Lippstadt hieß es dabei schnell reagieren, sondern auch für insgesamt 600 betroffene Bewohner, die das Sperrgebiet bis um 17 Uhr verlassen haben mussten. Durch Einsatzkräfte, die an jeder Haustür klingelten, wurden die Bewohner persönlich über die Situation und das weitere Vorgehen informiert. In der Turnhalle der Don-Bosco-Schule war eine Versorgungsstelle eingerichtet worden, in der die betroffenen Bad Waldliesborner die Zeit der Entschärfung abwarten konnten.

Wir sind trotz der Kurzfristigkeit der Maßnahme auf viel Verständnis bei den Bad Waldliesbornern gestoßen, freute sich Thorsten Schmidt, Fachdienstleiter Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Lippstadt nach erfolgreichem Abschluss der Entschärfung. Sein Lob ging auch an die Einsatzkräfte, die in professioneller Weise für einen ebenso schnellen wie ruhigen Ablauf der Evakuierung gesorgt hatten. Auch von Kampfmittelexperte Gerd Matthee gab es lobende Worte in Richtung der Einsatzkräfte: Die Vorbereitungen hier vor Ort mit den notwendigen Sperrungen und der Evakuierung der Anwohner sind einwandfrei gewesen, sodass wir mit unserer Arbeit sofort beginnen und sie ohne Unterbrechung durchführen konnten.

Nachdem um 18.31 Uhr der erlösende Anruf des Kampfmittelbeseitigungsteam gekommen war, konnten die Anwohner einige Minuten später wieder zurück in ihre Häuser. Die Fliegerbombe, deren Entschärfung laut Gerd Matthee ohne größere Komplikationen abgelaufen sei, wird jetzt durch eine Spezialfirma zerlegt und entsorgt.

 

Text: Pressestelle Stadt Lippstadt
Fotos: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Einsatz – Brandvermutung Lohenkamp

Am heutigen Freitag, 02.09.2016 wurde die LG Rebbeke um 03:13 Uhr gemeinsam mit der Wachbereitschaft aus Lippstadt, der ELW-Gruppe, der Löschgruppe Hörste, der Wehrführung und der Polizei zu einem vermeintlich „brennenden Wohnhaus“ in den Lohenkamp nach Mettinghausen gerufen.

Bei Eintreffen stellte sich heraus, dass lediglich ein großes Feuer in einer Feuerschale vor dem Gebäude kontrolliert abbrannte. Alle Kräfte rückten wieder ein bzw. brachen die Anfahrt ab.

Zugübung Alte Schule Mettinghausen

Eine Übung des Löschzuges 4 (Löschgruppen Hörste und Rebbeke) hat in der Alten Schule in Mettinghausen stattgefunden.

Lt. Drehbuch war im Keller des Gebäudes ein Brand ausgebrochen, während sich dort einige Jugendliche aufhielten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren der Keller und der Treppenraum zum Gymnastikraum komplett verraucht. Um so realistisch wie möglich zu üben wurde der Rauch durch eine Nebelmaschine simuliert. Mindestens sechs Jugendliche wurden vermisst. Die genaue Anzahl war zunächst unklar.

Der Einsatzleiter Brandinspektor Martin Hoppe (stellv. Zugführer Löschzug 4) setzte zur Menschenrettung vier Trupps unter Atemschutz ein. Drei Jugendliche wurden dabei aus dem verrauchten Keller mit Hilfe von Tragen gerettet. Drei weitere Jugendliche befanden sich im Gymnastikraum und wurden über die Drehleiter gerettet. Um eine Rauchausbreitung im gesamten Gebäude zu verhindern, setzte die Feuerwehr einen mobilen Rauchverschluss innerhalb einer Zugangstür.

Nach erfolgter Menschenrettung wurde das „Feuer“ mit einem B-Rohr, einem Wenderohr über die Drehleiter und drei C-Rohren abgelöscht. Die Wasserversorgung zur Einsatzstelle wurde sowohl per Hydrant, als auch über einen Brunnen sichergestellt. Nach Beendigung der Brandbekämpfung wurden zwei Hochleistungslüfter zum Querlüften aller Räumlichkeiten eingesetzt.

Ziel der Übung war es, die Räumlichkeiten der Alten Schule, insbesondere die Kellerräume besser kennenzulernen. An der Übung haben 35 Wehrleute aus Rebbeke und Hörste teilgenommen.

Einsatz – Garagenbrand Sudhäger Straße Mantinghausen

Am heutigen Mittwoch, den 20.07.2016 wurde die LG Rebbeke um 10:30 Uhr gemeinsam mit der Feuerwehr Salzkotten zu einem Garagenbrand an der Südhäger Straße in Mantinghausen gerufen. Der Anrufer berichtete von Gasflaschen, die sich noch im Gebäude befanden. Der Brand wurde abgelöscht und die Sauerstoffflasche (für medizinische Zwecke) wurde ins Freie gebracht.

Einsatz – Ast droht zu stürzen

Am 11.07.2016 wurde die LG Rebbeke um 16:32 Uhr gemeinsam mit der Wachbereitschaft aus Lippstadt zur Straße „Zur dicken Kiefer“ nach Rebbeke gerufen. Ein Ast hing in ca. 7m Höhe und drohe auf die Straße zu fallen. Der Ast wurde über den Korb der Drehleiter mit Hilfe einer Kettensäge abgeschnitten und die Straße geräumt.

Einsatz – Katze unter PKW eingeklemmt

Am Morgen des 10.07.2016 wurde die Löschgruppe Rebbeke um 10:24 Uhr unter dem Einsatzstichwort „TH 1, Tierrettung, Katze unter PKW eingeklemmt“ zur Mettinghauser Straße nach Mettinghausen gerufen. Eine Katze war mit der Pfote zwischen der Riemenscheibe und dem Keilriemen eines PKW eingeklemmt. Der PKW wurde aufgebockt und die Riemenscheibe demontiert. Die Katze flüchtete nach der Rettung.

20 Wehrleute haben erfolgreich den Grundlehrgang absolviert

160 Stunden freiwillige und ehrenamtliche Ausbildung, darunter viele Schulungen, Trainings und Übungen sowie reichliche Prüfungen liegen hinter Ihnen, ein aufregendes Leben als Freiwilliger in der Feuerwehr vor Ihnen.

Als Lohn für diese Arbeit erhielten jetzt eine Kameradin und 18 Kameraden der Lippstädter Feuerwehr, sowie eine Kameradin der Feuerwehr Erwitte nach bestandener Abschlussprüfung die Teilnahmebescheinigung. Die Wehrleute aus Lippstadt erhielten ebenfalls die Beförderungsurkunde zur Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann aus den Händen von Wehrführer Bernd Peterburs.

Gleich in vier Modulen (Abschnitten) mussten die jungen Wehrleute zur Schulung antreten. Von der Ersten Hilfe, über Gesetzeskunde, Stressbewältigung, Brand und Löschlehre, Fahrzeug und Techniklehre, bis hin zur Technischen Hilfe wurde den Kameraden durch die Ausbilder unter der Leitung von Ausbildungsleiter Andreas Romstadt ein umfassendes Wissen vermittelt. Unterstützt wurde Romstadt durch die Ausbilder Harald Luig, Helmut Berensmeier, Heike Gösmann, Guido Pfahlberg, Olaf Deimel, Frank Baier, Fabian Schröder, Martin Hoppe und Roland Kempkensteffen.

Vor den ausgebildeten Wehrleuten liegen jetzt noch weitere Schulungen, wie zum Beispiel Funk-, Atemschutz- und ABC–Lehrgang. Peterburs dankte besonders den Ausbildern für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit.

Gerade im Bereich der Ausbildung ist es gut, wenn eine Feuerwehr starke Partner an ihrer Seite hat, lobte Peterburs die Zusammenarbeit mit dem Bergungsunternehmen Krüger in Anröchte und der Metallverwertung Janson in Lippstadt. Während die Firma Krüger mit der Stellung von zwei Unfallfahrzeugen und ihrem Gelände die Ausbildung im Rahmen der Technischen Hilfe unterstützte, hatte die Metallverwertung Janson ihr Gelände für die anderen Ausbildungen und die Abschlussprüfung schon seit vielen Jahren zur Verfügung gestellt.

Die Freiwillige Feuerwehr Lippstadt verstärken ab sofort: Niklas Frische, Christian Gröbke, Christoph Woermann (alle Löschgruppe Benninghausen), Jonas Durben, Leonhard Schütte, Benedikt Voss (alle LG Eickelborn), Johannes Otte (LG Esbeck), Maurice Piehl (LG Hörste), Christopher Gittner (LG Lipperbruch), Hendrik Seiger (LG Lipperode), Marius Neuhaus (LG Lohe), Axel Hoppe (LG Rebbeke), Marvin Bürger, Tim Buddeberg, Tim Halberschmidt, Julia Möbes, Daniel Parl, Nikita Varkentin und Dominik Saurbier (alle Löschzug 1).

Text und Foto: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)