Bei Sandmeyers zu Gast

Ein Kreis geschlossen hat sich am Freitagabend auf dem Hof Sandmeyer in Rebbeke.  Dort kamen die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lippstadt zu ihrem jährlichen Senioren-Treffen zusammen. Schon 1998 hatte die erste Auflage auf der Deele stattgefunden – denn Gastgeber Norbert Sandmeyer, damals noch Rebbeker Löschgruppenführer, hatte das Treffen auch initiiert. „Ich hatte mir das beim Kreis Paderborn abgeguckt“, erzählte Sandmeyer.

Nach dessen Vorbild schlug er einst Bürgermeister Wolfgang Schwade und dem damaligen Wehrführer Ulrich Westerhoff vor, die aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenen Kameraden einmal im Jahr einzuladen
und das Treffen jedes Mal von einer anderen Löschgruppe ausrichten zu lassen. Der Vorschlag fiel auf fruchtbaren Boden. „Tolle Idee!“, hörte Sandmeyer. „Aber das erste Treffen muss bei dir sein.“ Inzwischen
waren alle Löschgruppen einmal an der Reihe.

Am Freitag dokumentierten rund 100 Kameraden durch ihre Teilnahme, dass sie der Feuerwehr auch als Pensionäre verbunden bleiben. „Die älteren Kameraden haben schon viele Höfe dieser Art abbrennen sehen“, sagte Sandmeyer in der im Jahr 1770 errichteten Deele. Das vor 13 Jahren für ihn geschaffene Amt des Betreuers der Ehrenabteilung übergab Sandmeyer bei dieser Gelegenheit jedoch an Michael König aus Benninghausen. Wehrführer Hubert Diederich und Bürgermeister Christof Sommer dankten Sandmeyer unisono für die geleistete Arbeit und wünschten König eine glückliche Hand.

Auch 1998 war Fritz Sprenger schon Ehrenstadtbrandmeister. Diederich konnte ihn nun für 60-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ehren. Genauso lange gehört den Brandschützern Heinrich Westen an. Er wird seine Urkunde ebenso wie Kurt Pekruhl später erhalten, der seit 50 Jahren bei der Feuerwehr ist.

Quelle: Der Patriot – Lippstädter Zeitung