Alarmübung in der Grundschule Hörste

Eine Alarmübung an der Städt. Kath. Grundschule in Hörste rief den Löschzug 4 (Löschgruppen Hörste und Rebbeke) auf den Plan.

Extra für diese Übung – und nicht selbstverständlich – sind die Schulkinder am Freitag Nachmittag bis zum Übungsbeginn um 19 Uhr in der Schule geblieben. Damit die Zeit besser überbrückt werden konnte, wurde zuvor ein Spielnachmittag in Anlehnung an den Brandschutz durch die Brandinspektoren Jürgen Köhler und Martin Hoppe veranstaltet.

Abends rückten dann der Löschzug 4 mit 29 Einsatzkräften und fünf Feuerwehrfahrzeugen an. In einem Teil der Grundschule war es nach Wartungsarbeiten zu einem Brand gekommen, der für eine starke Rauchentwicklung sorgte.

Der Hausmeister, die Wartungsfirma, zwei Lehrer und eine komplette Schulklasse befanden sich im Gebäude. Durch die Feuerwehr wurden mehrere Klassen evakuiert und die vermissten Personen und Schüler konnten gerettet werden. Vier Trupps unter Atemschutz wurden eingesetzt. Zur Brandbekämpfung wurden 5 C-Rohre und 2 B-Rohre eingesetzt.

Schulleiter Norbert Kitzka war sehr zufrieden mit der Übung. „Innerhalb von vier Minuten fanden sich alle Lehrer mit ihren Klassen ordnungsgemäß auf dem vorgesehenen Sammelplatz ein“. Der simulierte Brand konnte schnell gelöscht werden und die beiden vermissten Personen wurden aufgefunden und gerettet.

Fotos: Norbert Kitzka (Grundschule Hörste) / Text: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)