Ehrungen im Rahmen der Jahresdienstbesprechung

Im Rahmen der Jahresdienstbesprechung in der Schützenhalle Eickelborn wurden drei Mitglieder der Löschgruppe Rebbeke ausgezeichnet.

Wegen Erreichen der Altersgrenze wurden Norbert Sandmeyer und Ferdinand Schulte in die Ehrenabteilung übernommen. Der Wehrführer Bernd Peterburs dankte den beiden mit anerkennenden Worten und einem Präsent für die geleistet Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz.

Franz-Josef Schnitzmeier wurde von Wehrführer Bernd Peterburs zum Hauptbrandmeister befördert (Foto folgt).

 

Wehr hatte weniger Einsätze

Im Durchschnitt 1,4 Mal pro Tag musste die Lippstädter Feuerwehr im Jahr 2012 ausrücken. Das geht aus der Einsatzstatistik hervor, die Wehrführer Bernd Peterburs am Freitag bei der Jahresdienstbesprechung in der Eickelborner Schützenhalle (wir berichteten) bekanntgab. Demnach waren es vergleichsweise ruhige zwölf Monate. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Wehr 175 Einsätze weniger.

Trotzdem gab es viel zu tun: Denn die Tätigkeit in der Feuerwehr reicht weit übers Löschen und Retten hinaus. Die Gesamtzahl der Einsätze verringerte sich von 687 auf 512. Dabei waren in fast allen Bereichen Rückgänge festzustellen: bei den realen Brandeinsätzen (70 statt 129) genauso wie den Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen (219 statt 257) und auch den technischen Hilfeleistungen bei Sturm, Hochwasser, Verkehrsunfällen oder sonstigen Notlagen (187 statt 290). Allein die blinden, böswilligen und überörtlichen Alarme stiegen von elf auf 36.

Außerhalb der Stadtgrenzen ereignete sich auch der einzige Großbrand des letzten Jahres: Einen Tag vor Heiligabend loderte eine Tischlerei in Westenholz, sodass die Lippstädter Wehr zu Hilfe eilen musste. 2011 gab es noch vier Großbrände, zehn statt sechs Mittelbränden und 106 statt 63 Kleinbränden. Auch der Rettungsdienst wurde seltener gerufen: 10 108 Einsätzen 2011 standen 2012 nur noch 9357 Einsätze gegenüber – 26 am Tag.

Dennoch waren die 377 Freiwilligen und 59 Hauptamtlichen gut beschäftigt. So fanden neben den wöchentlichen bis 14-tägigen Ausbildungstreffen viele spezielle Lehrgänge statt. „Um die Einsatzkräfte mit den Örtlichkeiten vertraut zu machen, werden Begehungen und Erkundungen von Industriebetrieben, großen Wohn- und Geschäftshäusern, Altenwohnheimen und Krankenhäusern durchgeführt“, heißt es außerdem im Jahresbericht.

Nicht zu den Einsätzen zählen auch die 133 Brandsicherheitswachen im Theater und bei anderen Veranstaltungen. Mit den Terminproblemen ist derweil die Brandschutz-Erziehung in Kindergärten und Schulen konfrontiert: Weil diese überwiegend vormittags stattfinde, kollidiere sie oft mit der Arbeitszeit der Kameraden, schreibt die Wehrspitze im Jahresbericht. Vor allem in der Kernstadt sei „dringend personelle Unterstützung vonnöten“. Intensiver bereiten sich da schon die 39 Mädchen und Jungen in den Jugendfeuerwehren Kernstadt und Lipperode auf den Dienst am Nächsten vor. Die Bürgergemeinschaft honorierte dieses Engagement am Freitag, indem sie anstelle der üblichen Bierspende für die Erwachsenen der Jugendfeuerwehr einen Scheck über 500 Euro überreichte.

Peterburs ehrt treue Kameraden

Jegliche Dienste hinter sich haben die Kameraden, die in die Ehrenabteilung übernommen wurden. Wegen Erreichens der Altersgrenze oder aus gesundheitlichen Gründen haben ihre aktive Zeit beendet: Elmar Alles, Klaus Götze, Franz-Josef Günther, Norbert Sandmeyer, Ferdinand Schulte, Paul Udo Schulte und Raimund Schütte. Eine Reihe von Kameraden konnte Feuerwehrchef Peterburs für ihr langjähriges Engagement ehren.

Für 35-jährigen Dienst erhielten das Ehrenzeichen in Gold: Franz-Dieter Deimel, Josef Heitmann, Hans-Ludwig Kämmerling, Helmut Niggenaber, Claus Odenthal und Jürgen Sandfort.

Das Ehrenzeichen in Silber stand neun Kameraden für ihre 25-jährige Tätigkeit bei der Wehr zu: Frank Baier, Helmut Berensmeier, Heinz-Theo Blömeke, Stefan Heitmann, Ferdi Hütte, Thomas Otte, Robert Schäfer, Egbert Schulte und Markus Walter.

Quelle: Feuerwehr Lippstadt