Wehrleute beim Kameradschaftstag ausgezeichnet

Der frisch zum Brandoberinspektor beförderte Löschgruppenführer Martin Hoppe konnte die Löschgruppenmitglieder, die Mitglieder der Ehrenabteilung und die Partnerinnen zum Kameradschaftstag im Heimathaus in Mettinghausen begrüßen. Die Auszeichnung und Beförderung von Kameraden, sowie die Vorstellung des ausführlichen Jahresberichtes waren die Höhepunkte im vergangenen Jahr.

Im abgelaufenen Jahr 2016 musste die LG Rebbeke zu 8 Einsätzen ausrücken, unverändert wie im Jahr zuvor. Im Januar wurde die Löschgruppe zu einem Verkehrsunfall in Garfeln gerufen. Im April brannte ein Trecker in Mantinghausen. Im Mai war es zu einem Großbrand in Lipperode gekommen. Die ehemalige Diskothek Golden Gate brannte in voller Ausdehnung und bis auf die Grundmauern ab. Ein nicht alltäglicher Einsatz rief die Wehrleute im Juli auf den Plan. Eine Katze war im Motorraum eines Fahrzeuges eingeklemmt. Kurzerhand wurde das Fahrzeug aufgebockt und die Katze befreit. Ebenfalls im Juli drohte ein großer Ast in Rebbeke auf die Fahrbahn zu stürzen und eine Garage brannte in Mantinghausen. Die Unterstützung der Löschgruppe war auch bei der Bombenentschärfung im September in Bad Waldliesborn gefragt.

Neben den zahlreichen Dienstabenden waren weitere Aktivitäten der Löschgruppe die Absicherung der Prozession, des Mantinghauser- und Mettinghauser Schützenfestes. In gewohnter Weise unterstützten die Kameraden auch bei der Absicherung beim Martinszug und diesmalig auch beim Bezirksjungschützentag.

Im Juli führte der Löschzug 4 (Löschgruppen Rebbeke und Hörste) eine Übung an der Alten Schule in Mettinghausen durch. Lt. Drehbuch war im Keller des Gebäudes ein Brand ausgebrochen, während sich dort einige Jugendliche aufhielten. Drei Jugendliche wurden dabei aus dem verrauchten Keller mit Hilfe von Tragen gerettet. Drei weitere Jugendliche befanden sich im Gymnastikraum und wurden über die Drehleiter gerettet, berichtete Chronist Hauptfeuerwehrmann Friedbert Hoppe in seinem ausführlichen Jahresbericht.

Im vergangenen Jahr hat die Löschgruppe erfolgreich mit zwei Staffeln am Leistungswettkampf in Bökenförde teilgenommen. Axel Hoppe erhielt aus den Händen des stellv. Löschgruppenführers Bernd Knäuper das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze für die erste Teilnahme an den Leistungswettkämpfen. An Linus Hoppe wurde das Leistungsabzeichen in Gold für die 5. Teilnahme überreicht. Martin Schulte hat bereits 15-mal teilgenommen und erhielt das Leistungsabzeichen in Gold auf rotem Grund.

Zum dritten Mal in Folge wurde Jan Brunnert zum „Feuerwehrmann des Jahres“ ausgezeichnet. Allerdings muss er sich diesen Titel dieses Jahr mit Linus Hoppe teilen, da dieser, mit 92 % Dienstbeteiligung gleichauf gelegen hat. Löschgruppenführer Martin Hoppe überreichte einen Wanderpokal, den sich beide teilen müssen.

Seit 35 Jahren in der Löschgruppe Rebbeke ist Thomas Santüns. Für 3 ½ Jahrzehnte Dienst am Nächsten bekam er bereits im Januar bei der Jahresdienstbesprechung der Gesamtwehr in Eickelborn das Feuerwehrehrenzeichen in Gold verliehen.

Unter dem Punkt Beförderungen konnte Löschgruppenführer Martin Hoppe Jan Brunnert zum Hauptfeuerwehrmann befördern.

Für dieses Jahr wird die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 20 KAT gestartet, Die Auslieferung erfolgt ca. 18 Monate später.

Text: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)
Fotos: Löschgruppe Rebbeke

Nils Brunnert zum Maschinisten ausgebildet

Unser Kamerad Nils Brunnert hat erfolgreich den Lehrgang zum Maschinisten bestanden. Herzlichen Glückwunsch von der gesamten Löschgruppe!

Wie sind Tragkraftspritzen aufgebaut?

Welche Vorschriften muss ein Maschinist beachten? Wie setzte ich die verschiedenen Pumpen und Aggregate, wie z. B. einen Stromerzeuger oder einen Hochleistungslüfter richtig in Betrieb und was muss nach dem Einsatz der Geräte beachtet werden?

All diese Fragen konnten Lehrgangsleiter Andreas Finkeldei (Foto 2. v. l.) und die beiden Ausbilder Martin Hoppe (3. v. l.) und Ansgar Grün (l.) beim Maschinistenlehrgang der Feuerwehr Lippstadt beantworten. Nachdem die Lehrgangsteilnehmer sich einer praktischen Prüfungsaufgabe erfolgreich gestellt hatten, wurde die theoretische Prüfung abgehalten, in dem die verschiedenen Themenbereiche noch einmal in der Form von Fragen und Berechnungen abgefragt wurden.

Hier zeigt sich das die interkommunale Zusammenarbeit auch auf Ebene der Feuerwehren funktioniert. Sechs Kameraden der Feuerwehr Erwitte und fünf Kameraden der Feuerwehr Lippstadt sind gemeinsam in Lippstadt ausgebildet worden.

Erfolgreich am Lehrgang teilgenommen haben:

Von der Feuerwehr Lippstadt haben Florian Discher (LG Dedinghausen), Marko Kötter (LG Lipperode), Nicklas Gnegel (LG Bökenförde), Nils Brunnert (LG Rebbeke) und Björn Landgräber (LG Hörste) teilgenommen.

Für die Feuerwehr Erwitte sind Thorsten Steigert, Dirk Rasche (fehlt auf dem Foto), Marvin Schardt, Lukas Schönlau, Tobias Weidlich und Lucas Jäger ausgebildet worden.

Text und Foto: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Zugübung Alte Schule Mettinghausen

Eine Übung des Löschzuges 4 (Löschgruppen Hörste und Rebbeke) hat in der Alten Schule in Mettinghausen stattgefunden.

Lt. Drehbuch war im Keller des Gebäudes ein Brand ausgebrochen, während sich dort einige Jugendliche aufhielten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren der Keller und der Treppenraum zum Gymnastikraum komplett verraucht. Um so realistisch wie möglich zu üben wurde der Rauch durch eine Nebelmaschine simuliert. Mindestens sechs Jugendliche wurden vermisst. Die genaue Anzahl war zunächst unklar.

Der Einsatzleiter Brandinspektor Martin Hoppe (stellv. Zugführer Löschzug 4) setzte zur Menschenrettung vier Trupps unter Atemschutz ein. Drei Jugendliche wurden dabei aus dem verrauchten Keller mit Hilfe von Tragen gerettet. Drei weitere Jugendliche befanden sich im Gymnastikraum und wurden über die Drehleiter gerettet. Um eine Rauchausbreitung im gesamten Gebäude zu verhindern, setzte die Feuerwehr einen mobilen Rauchverschluss innerhalb einer Zugangstür.

Nach erfolgter Menschenrettung wurde das „Feuer“ mit einem B-Rohr, einem Wenderohr über die Drehleiter und drei C-Rohren abgelöscht. Die Wasserversorgung zur Einsatzstelle wurde sowohl per Hydrant, als auch über einen Brunnen sichergestellt. Nach Beendigung der Brandbekämpfung wurden zwei Hochleistungslüfter zum Querlüften aller Räumlichkeiten eingesetzt.

Ziel der Übung war es, die Räumlichkeiten der Alten Schule, insbesondere die Kellerräume besser kennenzulernen. An der Übung haben 35 Wehrleute aus Rebbeke und Hörste teilgenommen.

20 Wehrleute haben erfolgreich den Grundlehrgang absolviert

160 Stunden freiwillige und ehrenamtliche Ausbildung, darunter viele Schulungen, Trainings und Übungen sowie reichliche Prüfungen liegen hinter Ihnen, ein aufregendes Leben als Freiwilliger in der Feuerwehr vor Ihnen.

Als Lohn für diese Arbeit erhielten jetzt eine Kameradin und 18 Kameraden der Lippstädter Feuerwehr, sowie eine Kameradin der Feuerwehr Erwitte nach bestandener Abschlussprüfung die Teilnahmebescheinigung. Die Wehrleute aus Lippstadt erhielten ebenfalls die Beförderungsurkunde zur Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann aus den Händen von Wehrführer Bernd Peterburs.

Gleich in vier Modulen (Abschnitten) mussten die jungen Wehrleute zur Schulung antreten. Von der Ersten Hilfe, über Gesetzeskunde, Stressbewältigung, Brand und Löschlehre, Fahrzeug und Techniklehre, bis hin zur Technischen Hilfe wurde den Kameraden durch die Ausbilder unter der Leitung von Ausbildungsleiter Andreas Romstadt ein umfassendes Wissen vermittelt. Unterstützt wurde Romstadt durch die Ausbilder Harald Luig, Helmut Berensmeier, Heike Gösmann, Guido Pfahlberg, Olaf Deimel, Frank Baier, Fabian Schröder, Martin Hoppe und Roland Kempkensteffen.

Vor den ausgebildeten Wehrleuten liegen jetzt noch weitere Schulungen, wie zum Beispiel Funk-, Atemschutz- und ABC–Lehrgang. Peterburs dankte besonders den Ausbildern für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit.

Gerade im Bereich der Ausbildung ist es gut, wenn eine Feuerwehr starke Partner an ihrer Seite hat, lobte Peterburs die Zusammenarbeit mit dem Bergungsunternehmen Krüger in Anröchte und der Metallverwertung Janson in Lippstadt. Während die Firma Krüger mit der Stellung von zwei Unfallfahrzeugen und ihrem Gelände die Ausbildung im Rahmen der Technischen Hilfe unterstützte, hatte die Metallverwertung Janson ihr Gelände für die anderen Ausbildungen und die Abschlussprüfung schon seit vielen Jahren zur Verfügung gestellt.

Die Freiwillige Feuerwehr Lippstadt verstärken ab sofort: Niklas Frische, Christian Gröbke, Christoph Woermann (alle Löschgruppe Benninghausen), Jonas Durben, Leonhard Schütte, Benedikt Voss (alle LG Eickelborn), Johannes Otte (LG Esbeck), Maurice Piehl (LG Hörste), Christopher Gittner (LG Lipperbruch), Hendrik Seiger (LG Lipperode), Marius Neuhaus (LG Lohe), Axel Hoppe (LG Rebbeke), Marvin Bürger, Tim Buddeberg, Tim Halberschmidt, Julia Möbes, Daniel Parl, Nikita Varkentin und Dominik Saurbier (alle Löschzug 1).

Text und Foto: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Ausbildung zum Drehleitermaschinisten

Dass interkommunale Zusammenarbeit auch ohne komplizierte und paragraphenreiche Schriftsätze funktioniert bewiesen jetzt die Freiwilligen Feuerwehren aus Lippstadt und Erwitte.

Da in beiden Feuerwehren ein Bedarf an Maschinisten für Drehleitern bestand, haben sich die vorgenannten Feuerwehren auf eine gemeinsame Ausbildung verständigt. Die Ausbilder, Rainer Bergkemper, Jörg Pracht, Dirk Gerwe und Thomas Schulte (alle Feuerwehr Erwitte) führten diesen Lehrgang mit 9 Teilnehmern an 8 Übungsabenden in Erwitte durch.

Neben theoretischen Kenntnissen, Handhabung einer Drehleiter und den sogenannten Notbetrieb (Ausfall der Elektronik) wurden im technischen Teil der Ausbildung an mehreren Übungsabenden verschiedenste Szenarien abgearbeitet. Nach erfolgreichem Abschluß des Lehrganges konnten am letzten Freitag alle Teilnehmer ihr Zeugnis entgegennehmen.

Ebenfalls anwesend war der Leiter der Feuerwehr Lippstadt Bernd Peterburs und der stellv. Leiter der Feuerwehr Erwitte Stephan Köchling. Beide zollten dem Lehrgang und natürlich auch den Ausbildern Dank und Anerkennung. Einig war man sich das dieses nicht der letzte gemeinsame Lehrgang sein soll.

Die Teilnehmer waren von der Feuerwehr Lippstadt: Markus Kukuck (LG Rebbeke), Daniel Deppe (LG Rebbeke), Martin Hoppe (LG Rebbeke / fehlt auf dem Bild), Frank Baier (LG Lipperbruch) und Daniel Gorschlüter (LG Lipperbruch).

Von der Feuerwehr Erwitte haben Georg Husemann, Michael Hovemann, Benedikt Husemann und Heiko Günther teilgenommen.

Text und Foto: Peter Katz (Feuerwehr Erwitte)

Ehrungen beim Kameradschaftstag

Die Auszeichnung und Beförderung von Kameraden, sowie die Vorstellung des ausführlichen Jahresberichtes waren die Höhepunkte des Kameradschaftstages im Heimathaus in Mettinghausen.

Insgesamt wurde die Löschgruppe, die aus 25 Aktiven und 13 Mitgliedern der Ehrenabteilung besteht, unter Führung von Löschgruppenführer Brandinspektor Martin Hoppe zu acht Einsätzen alarmiert. Schnelles Handeln war Mitte Juni bei einem Brand von Mülltonnen, der bereits auf den Dachsstuhl an einer Doppelhaushälfte übergegriffen hatte, an der Boker Straße in Rebbeke, gefragt. Ende September brannten in Hörste eine Mülltonne, ein Holzstapel, eine Hecke und ein Unterstand. Ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus konnte noch verhindert werden.

Neben den zahlreichen Dienstabenden waren weitere Aktivitäten der Löschgruppe die Absicherung der Prozession und von dem Martinsumzug in Mantinghausen. Hierfür bedankte sich Käthe Sandmeyer im Namen des Pfarrgemeinderates bei den Rebbeker Wehrleuten.

An einem Tag nahmen neun Kameraden der Löschgruppe an einem Übungstag auf dem Außengelände des Instituts der Feuerwehr in Münster statt. Unterschiedlichste Einsatzszenarien, wie z. B. ein Brand in einem Mehrfamilienhaus und eine verletzte Person in einer Baugrube wurden unter realistischen Bedingungen geübt, berichtete Chronist Hauptfeuerwehrmann Friedbert Hoppe in seinem ausführlichen Jahresbericht.

Darüber hinaus steckten die Wehrleute unter der Leitung vom stellv. Löschgruppenführer Oberbrandmeister Bernd Knäuper ca. 400 Arbeitsstunden in die Renovierung des Feuerwehrhauses.
Im vergangenen Jahr hatte die Löschgruppe erfolgreich am Leistungswettkampf in Lippetal-Hultrop teilgenommen. Thomas Jittenmeier erhielt aus den Händen des stellv. Löschgruppenführers Johannes Sandmeyer das Feuerwehrehrenzeichen in Gold auf grünem Grund für die 20. Teilnahme an den Leistungswettkämpfen.
Mit 91% Dienstbeteiligung wurde Jan Brunnert zum wiederholten Male „Feuerwehrmann des Jahres“. Hoppe überreichte ihm einen Wanderpokal.
Unter dem Punkt Beförderungen konnte Löschgruppenführer Martin Hoppe Nils Brunnert zum Unterbrandmeister befördern.
In die Löschgruppe aufgenommen wurde Axel Hoppe, der zuvor einige Jahre in der Jugendfeuerwehr Lipperode aktiv war.

Text und Fotos: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Acht neue Maschinisten ausgebildet

Einmal im Jahr bildet die Feuerwehr Lippstadt Feuerwehrleute an Geräten, wie z. B. die Motorsäge, dem Stromerzeuger, die Pumpe und an weiteren technischen Geräten aus, damit die Brandschützer zukünftig im Ernstfall ihren Aufgaben gewachsen sind.

Das Ausbilderteam um Andreas Finkeldei und Ansgar Grün erklärten den Lehrgangsteilnehmern von der Feuerwehr Lippstadt wie das Wasser in die Pumpe kommt, mit wie viel Druck der Maschinist die Pumpe fahren muss, damit an der Brandstelle noch ausreichend Löschwasser zur Verfügung steht und wie man eine Motorsäge bedient.

2015-07-03_Maschinisten-Lehrgang_01Praxis ist nicht alles. Die nötige Theorie wurde in mehreren Dienstabenden vermittelt. Auch die Mathematik kam nicht zu kurz. Berechnet wurden zum Beispiel die Drücke welche benötigt werden, um Wasser über eine lange Wegestrecke (zwei oder drei Kilometer) zu fördern. Das erlernte Wissen wurde dann in Gruppenarbeit vertieft und intensiv geübt. Dafür wurden viele Stunden Freizeit, über mehrere Wochen verteilt, geopfert.

Erfolgreich am Lehrgang teilgenommen haben: Sebastian Hilarski, Marian Nikolic (beide Kernstadt), Sebastian Dietz (LG Rixbeck), Alexander Hentschel, Sebastian Schulte-Remmert (fehlt auf dem Foto / beide LG Dedinghausen), Thomas Schulte (LG Esbeck), Matthias Neuhaus (LG Lohe) und Linus Hoppe (LG Rebbeke).

Text und Foto: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Kameradschaftstag – Auszeichnung verdienter Kameraden

Ein Highlight im Jahr 2014 war bei den Wehrleuten der Löschgruppe Rebbeke eine ABC Übung an einer Biogasanlage an einem landwirtschaftlichen Anwesen an der Westenholzer Straße in Mettinghausen.

Die Kameraden mit der „Spezialausbildung im ABC-Bereich“ aus den Feuerwehren Lippstadt, Erwitte und Geseke übten zusammen mit den Wehrleuten aus Hörste und Rebbeke den Ernstfall. Eine zweite Großübung fand ebenfalls in Mettinghausen über die Stadtgrenzen hinaus statt. Im „Drei-Länder-Eck“ absolvierten die Kameradinnen und Kameraden des Löschzug 4 (Löschgruppen Rebbeke und Hörste) der Freiwilligen Feuerwehr Lippstadt, der Löschzug Mönninghausen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geseke und der Löschzug Verlar der Freiwilligen Feuerwehr Salzkotten auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Hoppe an der Mettinghauser Straße in Lippstadt-Mettinghausen die Übung „Dachstuhlbrand“

Insgesamt wurde die Löschgruppe, die aus 25 Aktiven und 13 Mitgliedern der Ehrenabteilung besteht, unter Führung von Löschgruppenführer Brandinspektor Martin Hoppe zu fünf Einsätzen, darunter einem Brand in einer Korntrocknungsanlage auf einem landwirtschaftlichen Anwesen am Delbrücker Weg in Mettinghausen, alarmiert. Alleine drei Mal wurden die Wehrmänner der Löschgruppe zu Einsätzen nach Mantinghausen (Stadt Salzkotten) gerufen. Zweimal war es eine Brandvermutung, wo die Feuerwehr nicht weiter tätig werden musste Da die Lippestraße zwischen Verlar und Mantinghausen Mitte des Jahres für mehrere Monate gesperrt war, unterstützte die Löschgruppe Rebbeke die Feuerwehr Salzkotten bei Einsätzen in Mantinghausen. Der dritte Einsatz in Mantinghausen war im November aufgrund einer Rauchentwicklung im Keller eines Wohnhauses durch eine defekte Pellet-Heizung.

Weitere Aktivitäten der Löschgruppe waren die Absicherung der Prozession und von dem Martinsumzug in Mantinghausen und verschiedene Übungsabende wie z. B. Ausleuchten einer Einsatzstelle, Fahrzeug- und Gerätekunde oder Üben für den Leistungsnachweis wie Hauptfeuerwehrmann Friedbert Hoppe bei der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Rebbeke als Chronist berichtete.

Erik Knäuper und Linus Hoppe erhielten aus den Händen des stellv. Löschgruppenführers Johannes Sandmeyer das Ehrenzeichen in Silber für die 3. Teilnahme während Bernd Knäuper das Leistungsabzeichen Gold auf blauem Grund für die 10. erfolgreiche Teilnahme an den Leistungswettkämpfen der Feuerwehr verliehen bekam. Martin Hoppe hatte 25mal teilgenommen und bekam das Leistungsabzeichen in Gold auf gelbem Grund, während Hubert Sudhoff das Leistungsabzeichen in der Sonderstufe Gold für 30 Teilnahmen verliehen bekam.

Mit 92% Dienstbeteiligung wurden gleich zwei Kameraden „Feuerwehrmann des Jahres 2014“ Jan Brunnert und Linus Hoppe bekamen vom Löschgruppenführer Martin Hoppe den Wanderpokal überreicht, den sie sich in diesem Jahr teilen müssen. Seit 35 Jahren in der Löschgruppe Rebbeke ist Berndhard Kückmann. Für 3 ½ Jahrzehnte Dienst am Nächsten bekam er eine Woche zuvor bei der Jahresdienstbesprechung der Gesamtwehr in Eickelborn das Feuerwehrehrenzeichen in Gold verliehen.

Wehrführer Bernd Peterburs übermittelte den Kameraden in seinem Grußwort nicht nur den Dank der Stadt Lippstadt. Mit den Worten: „Bleibt gesund und kommt immer wieder heile von den Einsatz zurück“, wünscht Peterburs den Kameraden alles Gute für dieses Jahr.

Text: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)
Fotos: Linus Hoppe, Bernd Knäuper, Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Übungstag am IDF Münster

Gemeinsam mit den Löschgruppen Dedinghausen und Lipperbruch brachen am 18.1. neun Kameraden der Löschgruppe Rebbeke nach Münster auf, um auf dem Übungsgelände des Instituts der Feuerwehr NRW 5 verschiedene Übungen durchzuführen. Unter der Anleitung dreier Ausbilder der Feuerwehr Lippstadt bewältigte die Löschgruppe die folgenden Einsatzszenarien:

  1. Brand in Doppelhaushälfte: In einer Doppelhaushälfte war es in der Küche zu einem Brand gekommen, eine Person wurde im Gebäude vermutet. Da im Erdgeschoss kein Zugang möglich war, wurde mittels Steckleiter ein Zugang über den Balkon geschaffen. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor.
  2. Verletzte Person in Baugrube: Bei Bauarbeiten ist einer der Arbeiter in eine Grube gestürzt und fiel auf eine Metallstange. Die Löschgruppe wurde vom Rettungsdienst zur Rettung des Verletzten angefordert. Über eine Steckleiter arbeitete sich der Angriffstrupp zum Patienten vor und übernahme die Erstversorgung.
  3. Garagenbrand: In einer Garage war es aus ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen, dieser drohte auf ein Wohnhaus überzugreifen. Diverse Gasflaschen und Benzinkanister befanden sich innerhalb des brennenden Gebäudes. Die Gruppe rettete eine verletzte Person aus dem Gebäude, sicherte die Gasflaschen und löschte den Brand.
  4. Brand in Gartenlaube: In einer Gartenlaube war es zu einem Brand gekommen. Die Gruppe rettete eine Person aus dem Gefahrenbereich und löschte den Brand.
  5. Brand in Mehrfamilienhaus: In einem 7-Parteien-Haus kam es in der untersten Wohnung zu einem Brand. Über das Treppenhaus drang der Angriffstrupp in die verrauchte Wohnung vor. Während des Einsatzes erlitt der Angriffstruppmann einen Kreislaufkollaps. Er wurde von einem weiterem Trupp unter Atemschutz aus der Wohnung gerettet. Der Wassertrupp übernahm die Brandbekäpfung und lüftete anschließend die Wohnung mittels Hochleistungslüfter.

Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Trupps sowieo die taktischen Entscheidungen des Einsatzleiters standen besonders im Fokus der Übungen. Nach jeder Übung wurde eine ausführliche Nachbesprechung durchgeführt, um das Vorgehen zu hinterfragen.

Übungsabend Erste Hilfe

In regelmäßigen Abständen bildet sich die Löschgruppe Rebbeke in der Ersten Hilfe fort und frischt bestehendes Wissen auf. Auch in diesem Jahr wurde unter Anleitung von Alfons Twielemeier ein Dienstabend durchgeführt. Neben den Grundlagen der Ersten Hilfe (u. a. Herz-Lungen-Wiederbelebung, Vitalfunktionen des Körpers, stabile Seitenlage und das Vorgehen beim Auffinden einer verletzten Person) standen die folgenden Themen auf dem Lehrplan:

  • Verletzungen bei Kindern und Babys
  • Rettung einer verletzten Person aus einem Fahrzeug
  • Defibrilator (Benutzung, Funktionen, technische Komponenten)
  • Vorgehen bei typischen Verletzungsarten und Krankheitsmustern wie Verschlucken, Verbrennungen, Frakturen, Schock, Bewusstlosigkeit oder Vergiftung

In Kleingruppen wurden das Erlernte praxisnah geübt.