Zugübung Alte Schule Mettinghausen

Eine Übung des Löschzuges 4 (Löschgruppen Hörste und Rebbeke) hat in der Alten Schule in Mettinghausen stattgefunden.

Lt. Drehbuch war im Keller des Gebäudes ein Brand ausgebrochen, während sich dort einige Jugendliche aufhielten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren der Keller und der Treppenraum zum Gymnastikraum komplett verraucht. Um so realistisch wie möglich zu üben wurde der Rauch durch eine Nebelmaschine simuliert. Mindestens sechs Jugendliche wurden vermisst. Die genaue Anzahl war zunächst unklar.

Der Einsatzleiter Brandinspektor Martin Hoppe (stellv. Zugführer Löschzug 4) setzte zur Menschenrettung vier Trupps unter Atemschutz ein. Drei Jugendliche wurden dabei aus dem verrauchten Keller mit Hilfe von Tragen gerettet. Drei weitere Jugendliche befanden sich im Gymnastikraum und wurden über die Drehleiter gerettet. Um eine Rauchausbreitung im gesamten Gebäude zu verhindern, setzte die Feuerwehr einen mobilen Rauchverschluss innerhalb einer Zugangstür.

Nach erfolgter Menschenrettung wurde das „Feuer“ mit einem B-Rohr, einem Wenderohr über die Drehleiter und drei C-Rohren abgelöscht. Die Wasserversorgung zur Einsatzstelle wurde sowohl per Hydrant, als auch über einen Brunnen sichergestellt. Nach Beendigung der Brandbekämpfung wurden zwei Hochleistungslüfter zum Querlüften aller Räumlichkeiten eingesetzt.

Ziel der Übung war es, die Räumlichkeiten der Alten Schule, insbesondere die Kellerräume besser kennenzulernen. An der Übung haben 35 Wehrleute aus Rebbeke und Hörste teilgenommen.

Übungstag am IDF Münster

Gemeinsam mit den Löschgruppen Dedinghausen und Lipperbruch brachen am 18.1. neun Kameraden der Löschgruppe Rebbeke nach Münster auf, um auf dem Übungsgelände des Instituts der Feuerwehr NRW 5 verschiedene Übungen durchzuführen. Unter der Anleitung dreier Ausbilder der Feuerwehr Lippstadt bewältigte die Löschgruppe die folgenden Einsatzszenarien:

  1. Brand in Doppelhaushälfte: In einer Doppelhaushälfte war es in der Küche zu einem Brand gekommen, eine Person wurde im Gebäude vermutet. Da im Erdgeschoss kein Zugang möglich war, wurde mittels Steckleiter ein Zugang über den Balkon geschaffen. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor.
  2. Verletzte Person in Baugrube: Bei Bauarbeiten ist einer der Arbeiter in eine Grube gestürzt und fiel auf eine Metallstange. Die Löschgruppe wurde vom Rettungsdienst zur Rettung des Verletzten angefordert. Über eine Steckleiter arbeitete sich der Angriffstrupp zum Patienten vor und übernahme die Erstversorgung.
  3. Garagenbrand: In einer Garage war es aus ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen, dieser drohte auf ein Wohnhaus überzugreifen. Diverse Gasflaschen und Benzinkanister befanden sich innerhalb des brennenden Gebäudes. Die Gruppe rettete eine verletzte Person aus dem Gebäude, sicherte die Gasflaschen und löschte den Brand.
  4. Brand in Gartenlaube: In einer Gartenlaube war es zu einem Brand gekommen. Die Gruppe rettete eine Person aus dem Gefahrenbereich und löschte den Brand.
  5. Brand in Mehrfamilienhaus: In einem 7-Parteien-Haus kam es in der untersten Wohnung zu einem Brand. Über das Treppenhaus drang der Angriffstrupp in die verrauchte Wohnung vor. Während des Einsatzes erlitt der Angriffstruppmann einen Kreislaufkollaps. Er wurde von einem weiterem Trupp unter Atemschutz aus der Wohnung gerettet. Der Wassertrupp übernahm die Brandbekäpfung und lüftete anschließend die Wohnung mittels Hochleistungslüfter.

Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Trupps sowieo die taktischen Entscheidungen des Einsatzleiters standen besonders im Fokus der Übungen. Nach jeder Übung wurde eine ausführliche Nachbesprechung durchgeführt, um das Vorgehen zu hinterfragen.

Übungsabend Erste Hilfe

In regelmäßigen Abständen bildet sich die Löschgruppe Rebbeke in der Ersten Hilfe fort und frischt bestehendes Wissen auf. Auch in diesem Jahr wurde unter Anleitung von Alfons Twielemeier ein Dienstabend durchgeführt. Neben den Grundlagen der Ersten Hilfe (u. a. Herz-Lungen-Wiederbelebung, Vitalfunktionen des Körpers, stabile Seitenlage und das Vorgehen beim Auffinden einer verletzten Person) standen die folgenden Themen auf dem Lehrplan:

  • Verletzungen bei Kindern und Babys
  • Rettung einer verletzten Person aus einem Fahrzeug
  • Defibrilator (Benutzung, Funktionen, technische Komponenten)
  • Vorgehen bei typischen Verletzungsarten und Krankheitsmustern wie Verschlucken, Verbrennungen, Frakturen, Schock, Bewusstlosigkeit oder Vergiftung

In Kleingruppen wurden das Erlernte praxisnah geübt.

Über die Grenzen hinaus

Eine gemeinsame Übung, über die Stadtgrenzen hinaus, absolvierten der Löschzug 4 (Löschgruppen Rebbeke und Hörste) der Freiwilligen Feuerwehr Lippstadt, der Löschzug Mönninghausen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geseke und der Löschzug Verlar der Freiwilligen Feuerwehr Salzkotten auf dem landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Hoppe an der Mettinghauser Straße in Lippstadt-Mettinghausen.Was war passiert? Eine Jugendgruppe wollte den Bauernhof anno dazumal besichtigen. Plötzlich kam es aus unbekannten Gründen zu einer Staubexplosion im Bereich der Kornbühne im Dachgeschoß der Scheune. Die drei Löschzüge aus den Feuerwehren Lippstadt, Geseke und Salzkotten wurden zum Bauernhof alarmiert.Sofort wurden zur Menschenrettung mehrere Trupps unter Atemschutz über sogenannte tragbare Leitern eingesetzt. Die elfköpfige Jugendgruppe wurde nach und nach aus der Scheune gerettet. Außerhalb des Gefahrenbereichs erfolgte eine Erstversorgung und Sichtung aller geretteten Personen.

Aufgrund einer Unwetterlage im Bereich von Verlar mussten die Wehrleute aus Verlar das Übungsobjekt verlassen. Mittlerweile brannte die Scheune in voller Ausdehnung. Um genügend Löschwasser vor Ort zu haben, wurde eine ca. 800 m lange einfache B-Leitung mit dem Schlauchwagen aus Rebbeke von der Lippe zum Übungsobjekt gelegt. Zur Brandbekämpfung wurden 2 B-Rohre und 4 C-Rohre eingesetzt.

Die Übung wurde unter der Leitung von Brandinspektor Martin Hoppe (Löschgruppenführer der Löschgruppe Rebbeke und stellv. Zugführer des Löschzuges 4) ausgearbeitet und ausgerichtet. Alle zwei Jahre findet eine gemeinsame Übung über die Stadtgrenzen hinaus mit den Wehrleuten aus Rebbeke, Hörste, Mönninghausen und aus Verlar statt.

Fotos: Feuerwehr Lippstadt
Text: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Wehren proben Gas-Unglück

Die Westenholzer Straße in Mettinghausen ist am Mittwochabend in beiden Richtungen gesperrt. Zahlreiche Löschzüge und Feuerwehrkräfte sind angerückt. Der Grund ist ein so genannter ABC-Einsatz – allerdings nur ein simulierter. In einer Biogasanlage in Mettinghausen waren Servicetechniker mit der Reparatur der Füllschnecke beschäftigt. Nachdem ein Techniker Ersatzteile geholt hatte, vermisste er seine Kollegen. Nach kurzer Suche fand er sie bewegungslos im Revisionsraum zwischen Fermenter und Nachbereiter. Obwohl auch ihm bereits schwindelig wurde, gelang es ihm noch, bevor er selbst zusammenbrach, ins Freie zu kommen und den Betreiber aufmerksam zu machen. Dieser informierte unverzüglich über den Notruf 112 die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst. Was sich äußerst dramatisch anhört, ist in diesem Fall nur eine Übung, zu der an diesem Abend 20 Einsatzfahrzeuge und 90 Feuerwehrkräfte vor Ort sind. Mehr als die Hälfte von ihnen hat eine ABC-Ausbildung (Spezialausbildung im Umgang mit gefährlichen Stoffen). Von der Feuerwehr Lippstadt sind die Löschgruppen Dedinghausen, Hörste und Rebbeke zu Hilfe geeilt, außerdem zahlreiche Kräfte der Feuerwehren aus Geseke (vorwiegend aus Störmede) und Erwitte. Im Kreis Soest stünden vier ABC-Züge zur Verfügung, die auf atomare, biologische und chemische Gefahren spezialisiert seien, erklärt Michael Menke, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Geseke. Einer davon sei der ABC-Zug-3, der auch am Mittwochabend in Mettinghausen zum Einsatz kommt, und sich aus den Freiwilligen Feuerwehren von Erwitte, Geseke und Lippstadt zusammensetzt. Gemeinsame Aus- und Fortbildung sei für das gute Zusammenspiel des ABC-Zuges ausgesprochen wichtig. Dazu zählen auch die Übungseinsätze. Am Mittwochabend funktioniert dieses Zusammenspiel reibungslos. „So eine Übung wird von den Kräften absolut ernst genommen und wie ein reales Geschehen behandelt“, erklärt Christian Dicke von der Feuerwehr Lippstadt das Prozedere. Und das ist diesmal ganz besonders aufwändig. So tragen die Rettungskräfte beispielsweise spezielle Chemikalien-Schutzanzüge (CSA). Und nicht nur die Opfer müssen dekontaminiert, also „entseucht“ werden, sondern auch die Mitarbeiter und Feuerwehrkräfte, die möglicherweise bei der Bergung mit den gefährlichen Substanzen in Berührung kamen. Hierzu wird in Windeseile ein so genannter Dekontaminationsplatz aufgebaut. Eines der Opfer wird von Christopher Rode von der DLRG Erwitte gemimt. Beruhigend sprechen die Hilfskräfte ihm zu. Auch das gehört zur Übung. Der letzte Einsatz, bei dem der ABC-Zug-3 tatsächlich aktiv werden musste, sei bereits zwei Jahre her, berichtet Michael Menke. Damals galt es im Evangelischen Krankenhaus das Zusammenlaufen zweier ausgetretener Säuren zu verhindern.

Text & Fotos: Der Patriot

Flash-Over-Container Paderborn

Am gestrigen Mittwoch besuchten 11 Kameraden der Löschgruppe Rebbeke den Flash-Over-Contrainer der Kreisfeuerwehrzentrale Paderborn.
Ziel der Übung war es, den Innenangriff zu trainieren und eine Hitzegewöhnung durchzuführen. Die Durchführung und Unterweisung der Kameraden wurde durch zwei erfahrende Feuerwehrmänner der Feuerwehrzentrale Paderborn übernommen. Diese nahmen auch unter Atemschutz am Training im Container teil.
Nach der Begrüßung wurde gemeinschaftlich der Container mit Spanplatten bestückt und eine Blechtonne als Stützfeuer mit Holz befüllt. Es folgte eine Vorab-Besprechung im Container. Nach einer Übung zum Umgang mit dem Hohlstrahlrohr rüsteten sich 10 AGT-Träger mit schwerem Atemschutz aus.
Das Traininig selbst dauerte ca. 25 Minuten. Dazu wurde das Holz in der Blechtonne angezündet und die Rauch- und Brandentwicklung aus direkter Nähe beobachtet. Jeder Teilnehmer hatte mehrmals die Gelegenheit, mit dem Strahlrohr eine entstehende Rauchdurchzündung zu verhindern und dem Feuer durch gezielte Löschversuche möglichst viel Energie zu nehmen.

Manpower und viele Schläuche bei „Feuer“ bei den Stadtwerken

Mit der Alarmmeldung „Unklare Rauchentwicklung“ bei den Stadtwerken an der Bunsenstraße wurden jetzt 40 Feuerwehrmänner mit 11 Fahrzeugen zum Übungseinsatz gerufen.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand, laut Drehbuch eine Fahrzeughalle mit angrenzender KFZ-Werkstatt auf dessen Dach zudem eine Photovoltaikanlage installiert war, „lichterloh in Flammen“. Als nächste „Überraschung“ mussten die Einsatzkräfte feststellen, dass laut Drehbuch die Wasserversorgung auf dem Gelände durch eine Baumaßnahme nicht funktionierte.
Um die Sache für den Stellv. Zugführer und Einsatzleiter Frank Jungeiliges und seine Männer noch schwieriger zu gestalten, hatten die Übungsplaner Thomas Rotthoff (Zugführer Zug 1), der stv. Zugführer Zug IV, Martin Hoppe (LG Rebbeke) und Christian Meyer (Vorbeugender Brandschutz) auch den in der Nähe befindlichen Gastank in die Übung einbezogen.
Zahlreiche Interessierte, darunter der stv. Wehrführer Reinhard Falkenstein und Martin Sandknop von den Stadtwerken beobachteten die Vorgehensweise der Kräfte. Die rund 40 Wehrmänner des Zug 1 (Kernstadt) und der Löschgruppe Rebbeke hatten alle Hände voll zu tun um dieses anspruchsvolle Übungsszenario in den Griff zu bekommen.
Einsatzleiter Frank Jungeiliges: „In diesem Moment mussten mehrere Dinge gleichzeitig passieren, Vorrang hatte die mögliche Menschenrettung, der Aufbau einer umfassenden Brandbekämpfung und die Kühlung des in der Nähe befindlichen Gastanks, alleine dazu mussten Hunderte von Metern an Schläuchen verlegt werden“. Vor Ort setzte sich auf Kommando eine gewaltige Logistik in Marsch.
Im ELW werden auf Spezialkarten die Standorte der umliegenden Hydranten ermittelt, zeitgleich Rettungswagen und weitere Löschzüge alarmiert und die Meldungen dokumentiert. Mit dem Spezialfahrzeug der Löschgruppe Rebbeke, einem Schlauchwagen 1000 (SW 1000) auf dem rund 1500 Meter angeschlossene B-Schläuche verladen sind, von der von-Hoerde-Str. und von der Erwitter Str. her lange Schlauchleitungen verlegt.
Andere Wehrmänner errichteten von der Mercklinghausstraße her eine weitere Wasserversorgung. Strahler erleuchten den Einsatzort taghell und für den Erstangriff musste das Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 entnommen werden. Immer mehr Wehrmänner gehen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Mit einer rund 7 m hohen und fast 50 m breiten Wasserwand wird durch Einsatz der Hydroschilder eine Brandausbreitung auf den Gastank verhindert und dieser zudem gekühlt.
Zur möglichen Personenrettung und Erkundung arbeiten sich gleich zwei Trupps mit Wasser am Rohr in die durch eine Nebelmaschine völlig „verqualmte“ Halle vor. Am Ende der Übung zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen von der Übungsleitung der Feuerwehr und den Stadtwerken, die mit gewaltigen Aufwand aufgebaute Löschwasserversorgung war ausreichend und so schoßen mehrere tausend Liter Wasser pro Minute aus allen Rohren in das imaginäre Feuer und kühlten den Gastank.
Übungsorganisator Thomas Rotthoff dankte Martin Sandknop von den Stadtwerken für die Gelegenheit hier zu üben und allen Einsatzkräften für ihre gute Arbeit. Für die Feuerwehr, so Brandinspektor Thomas Rotthoff ging es um die Erlangung von Ortskenntnisse, die umfangreiche Prüfung der Wasserversorgung, einen Test des Funksystems und den Aufbau einer aus mehreren Hydrantenleitungen bestehende Löschwasserversorgung.
Text und Fotos: Dieter Dreier (Feuerwehr Lippstadt)

Kreisübergreifende Übung im Heimathaus Mantinghausen durchgeführt

Am heutigen Freitag (14.9.12) hat die Löschgruppe Rebbeke zusammen mit den Löschgruppen/-zügen aus Hörste, Verlar und Mönninghausen eine kreisübergreifende Einsatzübung durchgeführt.

Angenommene Lage war ein Dachstuhlbrand im Heimathaus Mantinghausen mit drei vermissten Personen im Gebäude. Der alarmierte Löschzug Verlar forderte weitere Einsatzkräfte aus Mönninghausen, Hörste und Rebbeke an und richtete zwei Einsatzabschnitte („Vorderseite“ und „Hinterhof“ ein). Die Einsatzkräfte aus Mönninghausen und Verlar rückten dem „Brand“ von der Lippestraße aus „zu Leibe“, während zwei Rebbeker Einsatztrupps mit Unterstützung der Löschgruppe Hörste unter schwerem Atemschutz von hinten über die Feuerleiter ins Gebäude eindrangen.

Alle vermissten Personen, dargestellt durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr Verlar, konnten schnell und sicher aus dem Gebäude gerettet werden. Einsatzleiter und Übungskoordinator BI Berensmeier zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und der Zusammenarbeit der Löschgruppen. Auch die Wasserversorgung über Hydranten war trotz der hohen Belastung ausreichend. Zum Abschluss der Übung lud der Löschzug Verlar auf Bratwurst und kalte Getränke zur Einsatznachbesprechung ins Gerätehaus nach Verlar ein. Die kreisübergreifende Übung der vier Feuerwehren findet alle zwei Jahre statt.

Weitere Fotos vom Einsatz folgen…

Zugübung am Campingplatz „Lippstädter Seenplatte“

Der Zug 4 der Freiwilligen Feuerwehr Lippstadt, bestehend aus den Löschgruppen Rebbeke und Hörste, absolvierte heute gemeinsam eine Zugübung auf dem Campingplatz „Lippstädter Seenplatte“ an der Seeuferstraße in Niederdedinghausen (Hof Schäfermeier).

Die Einsatzkräfte waren mit 5 Fahrzeugen angerückt, um zwei vermisste Personen aus einem großen Strohhaufen zu retten. Weiterhin galt es, mehrere verschwundene Gasflaschen zu finden und zu bergen, um das dadurch entstandene Gefahrenpotential zu beseitigen. Eine der Personen war nicht ansprechbar, die zweite (ein Kind) war stark verängstigt und geschockt. Ein Trupp bahnte sich den Weg in den Strohhaufen und betreute die Personen, bis der Strohhaufen auseinander gezogen wurde, um die Personen mittels Trage zu retten. Parallel wurde mit einer tragbaren Pumpe eine Löschwasserversorgung aus dem Schäfermeier-See aufgebaut, um ein B- und zwei C-Rohre vorzunehmen.

Der stellv. Zugführer Martin Hoppe war sichtlich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und bedankt sich bei allen für die gute Arbeit. Ebenfalls dankte er der Familie Schäfermeier für die Bereitstellung der Örtlichkeiten.