Einsatz – Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Am Samstagmorgen gegen 09.00 Uhr befuhr ein 44jähriger Salzkottener mit seinem VW Touran die Boker Straße in Richtung Mantinghausen. Zur gleichen Zeit befuhr eine 53jährige Lippstädterin mit ihrem Nissan Qashqai die Straße Alter Mühlenweg in Richtung Norden. Im Kreuzungsbereich Boker Straße / Alter Mühlenweg (Vorfahrtregelung rechts vor links) missachtete der Salzkottener die Vorfahrt der von rechts kommenden Lippstädterin und es kam zur Kollision beider Fahrzeuge.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden die Fahrzeuge von der Fahrbahn geschleudert. Sowohl der Touranfahrer als auch die Nissanfahrerin wurden dabei verletzt. Die beschädigten Fahrzeuge wurden durch Abschleppdienste abgeschleppt. Der Rettungsdienst brachte die verletzten Fahrzeugführer-(in) in umliegende Krankenhäuser.

Quelle: Pressestelle der Kreispolizeibehörde Soest
Fotos: Linus Hoppe und Dieter Dreier (Feuerwehr Lippstadt)

3 neue Kameraden der LG Rebbeke bestehen den Grundlehrgang

160 Stunden freiwillige und ehrenamtliche Ausbildung, darunter viele Schulungen, Trainings und Übungen sowie reichliche Prüfungen liegen hinter Ihnen, ein aufregendes Leben als Freiwilliger in der Feuerwehr vor Ihnen.

Gleich in vier Modulen (Abschnitten) mussten die jungen Wehrleute in den letzten Monaten zur Schulung antreten. Von der Ersten Hilfe, über Gesetzeskunde, Stressbewältigung, Brand und Löschlehre, Fahrzeug und Techniklehre, bis hin zur Technischen Hilfe wurde den Kameraden ein umfassendes Wissen vermittelt.

Als Lohn für diese Arbeit erhielten jetzt drei Kameraden der Werkfeuerwehr Hella und 22 Kameraden der Lippstädter Feuerwehr nach bestandener Abschlussprüfung die Teilnahmebescheinigung. Die Wehrleute der Feuerwehr Lippstadt erhielten ebenfalls die Beförderungsurkunde zum Feuerwehrmann aus den Händen von Wehrführer Bernd Peterburs.

Geleitet wurde der Lehrgang durch Reinhard Falkenstein. Weitere Ausbilder von der Feuerwehr Lippstadt waren Matthias Köller, Michael Fritsch, Björn Parl, Roland Kempkensteffen, Bernd Beranick, Dennis Falkenstein, Julian Kipp, Harald Luig, Helmut Berensmeier, Heike Gösmann, Guido Pfahlberg, Olaf Deimel, Martin Hoppe. Von der Werkfeuerwehr Hella waren es die Ausbilder Björn Berkenhaus und Martin Nikolic. Die erforderlichen Prüfungen wurden vom Wehrführer Bernd Peterburs und stellv. Wehrführer Guido Pfahlberg abgenommen.

Vor den frisch ausgebildeten Wehrleuten liegen jetzt noch weitere Schulungen, wie zum Beispiel Funk-, Atemschutz- und ABC–Lehrgang. Peterburs dankte besonders den Ausbildern für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit.

Gerade im Bereich der Ausbildung ist es gut, wenn eine Feuerwehr starke Partner an ihrer Seite hat, lobte Peterburs die Zusammenarbeit mit dem Bergungsunternehmen Krüger in Anröchte und der Metallverwertung Janson in Lippstadt. Während die Firma Krüger mit der Stellung von zwei Unfallfahrzeugen und ihrem Gelände die Ausbildung im Rahmen der Technischen Hilfe unterstützte, hatte die Metallverwertung Janson ihr Gelände für die anderen Ausbildungen und die Abschlussprüfung schon seit vielen Jahren zur Verfügung gestellt.

Die Freiwillige Feuerwehr Lippstadt verstärken ab sofort: Luis Bibl (LG Löschgruppe Benninghausen), Matthias Rump (LG Bökenförde), Jannic Schwarze (LG Dedinghausen), Malte Brauckmann (LG Esbeck), Simon Harke, Stephan Harke (beide LG Hörste), Joel Steinem (LG Lipperbruch), Marc-Matthias Grube, Dennis Kemper, Jan Seiger (alle LG Lipperode), Marius Brunnert, Justin Kehl, Maurice Koch (alle LG Rebbeke), Franzis Berensmeier, Patrick Berglar (beide LG Rixbeck), Justus Merschmann, Tobias Andernach, Kai Strohmeier, Florian Leben, Felix Husemann, Daniela Wiegelmann, Rainer Majistorovic, (alle Löschzug 1 Kernstadt) und von der Werkfeuerwehr Hella Kathrin Krämer, Stefan Eickhoff und Mehmet Türkan.

Text: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)
Foto: Dieter Dreier (Feuerwehr Lippstadt)

Sprechfunkerlehrgang erfolgreich bestanden

An einem Sprechfunkerlehrgang haben 16 Feuerwehrfrauen / und Feuerwehrmänner von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lippstadt und der Werkfeuerwehr Hella teilgenommen.
Die Feuerwehrleute wurden von den Ausbildern Brandinspektor Michael Fritsch und Brandinspektor Olaf Deimel u. a. in die Grundlagen des Sprechfunkverkehrs, den Sprechfunkbetrieb (Sprechfunkgeräte, Gerätekunde) eingewiesen.
Das erlernte Wissen wurde von den Teilnehmern in die Praxis umgesetzt. Des Weiteren wurden Funkübungen durchgeführt. Am letzten Lehrgangstag mussten sich die Teilnehmer einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung unterziehen.

Wehrführer Bernd Peterburs gratulierte den Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und bedankten sich bei den Ausbildern Michael Fritsch und Olaf Deimel für die Durchführung des Lehrganges.

Von der Löschgruppe Rebbeke nahmen an dem Sprechfunkerlehrgang teil: Maurice Koch, Justin Kehl und Marius Brunnert.

Text und Foto: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Einsatz – Unwettereinsatz

Die Löschgruppe Rebbeke wurde am 11.03.2019 um 16:30 Uhr im Rahmen eines Wehralarms der Stadt Lippstadt alarmiert, um die Schäden des Orkantiefs „Eberhardt“ zu beseitigen. Die Löschgruppe besetzte das Gerätehaus, musste aber nicht zu einem Einsatz ausrücken. Gegen 18:30 Uhr konnte die Wachbereitschaft aufgelöst werden.

Kameradschaftstag der Löschgruppe Rebbeke 2019

Löschgruppenführer Bernd Knäuper konnte die Löschgruppenmitglieder, die Mitglieder der Ehrenabteilung und die Partnerinnen zum Kameradschaftstag in der Alten Schule in Mettinghausen begrüßen.

Laut Jahresbericht musste die LG Rebbeke im vergangenen Jahr zu 10 Einsätzen, ausrücken. Darunter ein Großbrand im Gewerbegebiet Am Wasserturm, Sturmeinsätze im Januar und August und Unwettereinsätze aufgrund des Starkregens Anfang Juni. Im Jahr 2017 waren es sieben Einsätze.

Neben zahlreichen Dienstabenden im 14-Tage-Rhythmus waren weitere Aktivitäten der Löschgruppe die Absicherung des Mantinghauser- und Mettinghauser Schützenfestes, die Teilnahme mit zwei Staffeln beim Leistungsnachweis in Anröchte und eine gemeinsame Übung mit der Flughafenfeuerwehr auf dem Gelände des Flughafens Paderborn / Lippstadt. Geübt wurde die Brandbekämpfung an einer Flugzeugattrappe, die eigens für Übungszwecke am Rande der Landebahn stationiert ist.

Zusätzlich zu diesen Veranstaltungen nahm Markus Kuckuck an einem ABC-Lehrgang und einen Truppführerlehrgang teil. Axel Hoppe absolvierte erfolgreich einen Maschinistenlehrgang.

Das Highlight des Jahres war ohne Frage die Feierlichkeiten im Festzelt am Feuerwehrhaus, aufgrund des 50-jährigen Jubiläums der Löschgruppe.

In den Grußworten bedankten sich Wehrführer Bernd Peterburs bei den Wehrleuten für die gute Arbeit im vergangenen Jahr. Er teilte der Versammlung mit, dass der Brandschutzbedarfsplan letztes Jahr verabschiedet worden sei. Die Löschgruppe erhält ein neues Löschgruppenfahrzeuges (LF 20 KatS). Der Auftrag wurde von der Stadt Lippstadt erteilt. Die Auslieferung erfolgt im Jahr 2020.

Seit 60 Jahren in der Löschgruppe Rebbeke ist Heiner Voss. Wehrführer Peterburs ehrte den Kameraden mit der Sonderauszeichnung der Feuerwehren in NRW. Für 50 Jahre Mitgliedschaft sind die Kameraden Franz-Josef Schmidt, Herbert Kückmann, Stefan Jittenmeier bereits Ende September 2018, anlässlich des Jahrestreffens der Ehrenabteilung, ausgezeichnet worden.

Unter dem Punkt Beförderungen konnte Löschgruppenführer Bernd Knäuper Axel Hoppe zum Oberfeuerwehrmann und Markus Kuckuck zum Unterbrandmeister befördern.

Axel Hoppe wurde für die dreimalige Teilnahme am Leistungsnachweis mit dem Leistungsabzeichen Silber, Jan Brunnert für die zehnmalige Teilnahme mit dem Leistungsabzeichen Gold auf blauem Grund ausgezeichnet. Markus Gödde hat bereits 15-mal teilgenommen. An ihn wurde das Leistungsabzeichen Gold auf rotem Grund ausgehändigt.

Wehrführer Peterburs ernannte Markus Kuckuck zum stellv. Löschgruppenführer. Jan Brunnert war es, der im vergangenen Jahr die höchste Dienstbeteiligung (96 %) vorweisen konnte. Aus den Händen von Bernd Knäuper erhielt er einen Wanderpokal. Die Mitgliederzahl der aktiven Wehrleute beträgt 28 und 13 Kameraden befinden sich in der Ehrenabteilung. Nina Hoppe wurde neu in die Löschgruppe aufgenommen.


Text und Fotos: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Wir nehmen Abschied

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Kameraden Stefan Beisler, der am 15. Februar 2019 im Alter von 80 Jahren verstarb.

Stefan hat sich als eines der 12 Gründungsmitglieder seit der Neugründung der Löschgruppe Rebbeke am 05.02.1968 immer für die Löschgruppe eingesetzt. Ab 1968 gestaltete er als stellv. Gruppenführer die neue Löschgruppe maßgeblich mit. 2017 wurde Stefan für seine 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Stefan wird am Donnerstag, den 21. Februar 2019 um 14:00 Uhr in Hörste beigesetzt.

Einsatz – Sturmeinsätze

Neben weiteren Löschgruppen in der Stadt Lippstadt wurde die Löschgruppe Rebbeke aufgund der Unwetterlage alarmiert, zunächst in Bereitschaftsstellung am Gerätehaus. In den darauf folgenden Stunden wurden mehrere Einsätze abgearbeitet, u. a. an der Boker Straße, an der Rebbeker Straße, an der Dicken Kiefer und am freien Stuhl.

Weitere Infos: https://www.feuerwehr-lippstadt.de/einsaetze/2018/8/6523

Einsatz – Vollbrand Sonderpostenmarkt Lippstadt

Am Donnerstagnachmittag gegen 15:25 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Wachbereitschaft der Feuerwehr Lippstadt über die automatische Brandmeldeanlage zu einem Brand eines Sonderpostenmarktes an der Welserstraße in Lippstadt alarmiert. Aufgrund der Vielzahl der Anrufe wurde direkt auf der Anfahrt umgehend eine Alarmstufenerhöhung durchgeführt und weitere Löschzüge alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte die Verkaufshalle in bereits in voller Ausdehnung. Daraufhin wurden weitere Löschzüge aus den umliegenden Städten und Gemeinden zur Einsatzstelle alarmiert und eingesetzt. Gleichzeitig wurde durch die Kräfte der Grundschutz in der Stadt Lippstadt sichergestellt. Der massive Löschangriff der Feuerwehr sorgte dafür, dass das Feuer unter Kontrolle und gegen 20:30 Uhr unter Einsatz von Schaummittel vollständig gelöscht werden. Über Nacht wird eine Brandsicherheitswache durch die Feuerwehr gestellt.

Da das Gebäude mit asbesthaltiger Dacheindeckung versehen war, wurden aufgrund dessen die Messungen der Feuerwehr und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im direktem Umfeld der Einsatzstelle ausgeweitet und die Sicherheitsvorkehrungen hochgefahren. So mussten alle Einsatzkräfte, die direkt an der Einsatzstelle eingesetzt wurden, mit entsprechenden Atemfiltergeräte vorgehen und nach dem Einsatz dekontaminiert werden. Durch den frühen Einsturz des Daches und den massiven Löschwassereinsatz sind die Asbestfasern allerdings nur in geringster Menge freigesetzt worden. Die weiteren Probeentnahmen durch Wischproben des LANUV haben keine Belastung im weiteren Umfeld ergeben. Das kontaminierte Löschwasser wurde aufgefangen und wird nach einer entsprechenden Analyse Fachgerecht entsorgt. Lediglich in einem Bereich von 50m um die Einsatzstelle müssen Gebäude und Flächen sowie Klima- und Lüftungsanlagen gereinigt werden. Dazu gibt es entsprechende Handlungsempfehlungen (Anhang). In den Gebieten außerhalb von 50m besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Während des Einsatzes meldetet sich Mitarbeiter einer anliegenden Firma und meldeten eine Verrauchung Ihres Werksgebäudes sowie mehrere Personen die Rauchgase eingeatmet hatten. Umgehend wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes entsandt. Die Feuerwehr führte hier eine Erkundung durch. Mehrere Personen wurden durch den Notarzt gesichtet. Eine Person wurde in ein Krankenhaus verbracht. Ale anderen Person wurden durch den leitenden Notarzt nach Hause entlassen. Aufgrund der Empfehlung durch das LANUV waren an dieser Einsatzstelle keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich.

Die Feuerwehr führte im Gebiet der Rauchwolke Schadstoffmessungen durch. Die gemessen Werte zeigten zu keiner Zeit Werte die eine Gefahr für die Bevölkerung darstellten.

Insgesamt waren ca. 350 Einsatzkräfte aus Lippstadt, Erwitte, Anröchte, Geseke, Rüthen, Werl und Bad Sassendorf sowie der Einsatzstab der Feuerwehren des Kreises Soest im Einsatz. Für die Betreuung und Versorgung der Einsatzkräfte, die aufgrund der hohen Temperaturen Schwerstarbeit leisteten, wurden die DRK-Einheiten aus Lippstadt, Erwitte, Geseke und Warstein sowie das THW alarmiert.

Text: Feuerwehr Lippstadt

Die Löschgruppe Rebbeke stellte gemeinsam mit der Löschgruppe Hörste den Grundschutz für das Lippstädter Stadgebiet sicher, da alle anderen Kräfte beim Großbrand gebunden waren. Der Löschzug 4 rückte zu drei Einsätzen aus: