Einsatz – Sturmeinsätze

Neben weiteren Löschgruppen in der Stadt Lippstadt wurde die Löschgruppe Rebbeke aufgund der Unwetterlage alarmiert, zunächst in Bereitschaftsstellung am Gerätehaus. In den darauf folgenden Stunden wurden mehrere Einsätze abgearbeitet, u. a. an der Boker Straße, an der Rebbeker Straße, an der Dicken Kiefer und am freien Stuhl.

Weitere Infos: https://www.feuerwehr-lippstadt.de/einsaetze/2018/8/6523

Einsatz – Vollbrand Sonderpostenmarkt Lippstadt

Am Donnerstagnachmittag gegen 15:25 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Wachbereitschaft der Feuerwehr Lippstadt über die automatische Brandmeldeanlage zu einem Brand eines Sonderpostenmarktes an der Welserstraße in Lippstadt alarmiert. Aufgrund der Vielzahl der Anrufe wurde direkt auf der Anfahrt umgehend eine Alarmstufenerhöhung durchgeführt und weitere Löschzüge alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte die Verkaufshalle in bereits in voller Ausdehnung. Daraufhin wurden weitere Löschzüge aus den umliegenden Städten und Gemeinden zur Einsatzstelle alarmiert und eingesetzt. Gleichzeitig wurde durch die Kräfte der Grundschutz in der Stadt Lippstadt sichergestellt. Der massive Löschangriff der Feuerwehr sorgte dafür, dass das Feuer unter Kontrolle und gegen 20:30 Uhr unter Einsatz von Schaummittel vollständig gelöscht werden. Über Nacht wird eine Brandsicherheitswache durch die Feuerwehr gestellt.

Da das Gebäude mit asbesthaltiger Dacheindeckung versehen war, wurden aufgrund dessen die Messungen der Feuerwehr und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) im direktem Umfeld der Einsatzstelle ausgeweitet und die Sicherheitsvorkehrungen hochgefahren. So mussten alle Einsatzkräfte, die direkt an der Einsatzstelle eingesetzt wurden, mit entsprechenden Atemfiltergeräte vorgehen und nach dem Einsatz dekontaminiert werden. Durch den frühen Einsturz des Daches und den massiven Löschwassereinsatz sind die Asbestfasern allerdings nur in geringster Menge freigesetzt worden. Die weiteren Probeentnahmen durch Wischproben des LANUV haben keine Belastung im weiteren Umfeld ergeben. Das kontaminierte Löschwasser wurde aufgefangen und wird nach einer entsprechenden Analyse Fachgerecht entsorgt. Lediglich in einem Bereich von 50m um die Einsatzstelle müssen Gebäude und Flächen sowie Klima- und Lüftungsanlagen gereinigt werden. Dazu gibt es entsprechende Handlungsempfehlungen (Anhang). In den Gebieten außerhalb von 50m besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Während des Einsatzes meldetet sich Mitarbeiter einer anliegenden Firma und meldeten eine Verrauchung Ihres Werksgebäudes sowie mehrere Personen die Rauchgase eingeatmet hatten. Umgehend wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes entsandt. Die Feuerwehr führte hier eine Erkundung durch. Mehrere Personen wurden durch den Notarzt gesichtet. Eine Person wurde in ein Krankenhaus verbracht. Ale anderen Person wurden durch den leitenden Notarzt nach Hause entlassen. Aufgrund der Empfehlung durch das LANUV waren an dieser Einsatzstelle keine weiteren Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich.

Die Feuerwehr führte im Gebiet der Rauchwolke Schadstoffmessungen durch. Die gemessen Werte zeigten zu keiner Zeit Werte die eine Gefahr für die Bevölkerung darstellten.

Insgesamt waren ca. 350 Einsatzkräfte aus Lippstadt, Erwitte, Anröchte, Geseke, Rüthen, Werl und Bad Sassendorf sowie der Einsatzstab der Feuerwehren des Kreises Soest im Einsatz. Für die Betreuung und Versorgung der Einsatzkräfte, die aufgrund der hohen Temperaturen Schwerstarbeit leisteten, wurden die DRK-Einheiten aus Lippstadt, Erwitte, Geseke und Warstein sowie das THW alarmiert.

Text: Feuerwehr Lippstadt

Die Löschgruppe Rebbeke stellte gemeinsam mit der Löschgruppe Hörste den Grundschutz für das Lippstädter Stadgebiet sicher, da alle anderen Kräfte beim Großbrand gebunden waren. Der Löschzug 4 rückte zu drei Einsätzen aus:

Einsatz – Großbrand im Gewerbegebiet Am Wasserturm

Um 23.44 Uhr wurde die hauptamtliche Wachbereitschaft der Feuerwehr Lippstadt zu einer automatischen Feuermeldung zu einem Hartschaumverarbeiteten Betrieb an der Bertramstr. alarmiert. Während der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sowie Flammenschein über dem Gewerbegebiet „Am Wasserturm“ zu sehen. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannte der Betrieb in voller Ausdehnung. Umgehend wurden weitere Löschzüge zur Einsatzstelle alarmiert. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte kam es zum Einsturz einer Halle im Bereich der Produktion.

Zur Brandbekämpfung sind mehrere Einheiten unter Atemschutz eingesetzt worden. Ca. 30 Min. später mussten sich alle Einsatzkräfte umgehend zurückziehen, da Hauptgasleitungen sowie Gasflaschen und ein großer Gastank deutlich hörbar abbließen. Es bestand Explosionsgefahr für die unmittelbare Umgebung. Daraufhin wurde einen Absperrradius von 250 m eingerichtet. Nach ca. einer halben Stunde sind die Löscharbeiten wieder aufgenommen worden. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt.

Die Feuerwehr Lippstadt ist mit fünf Löschzügen im Einsatz und wird nunmehr von den Feuerwehren aus Erwitte, Geseke, Anröchte, Werl, Soest, Ense, Warstein, Lippetal, Bad Sassendorf und Rüthen unterstützt. Desweitern waren überörtliche Kräfte, sogenannte ABC-Messzüge, aus dem gesamtem Regierungsbezirk Arnsberg im Einsatz um Messungen im gesamten betroffenen Stadtgebiet durchzuführen. Insgesamt sind ca. 450 Einsatzkräfte zum Einsatz gekommen.

Über die Warnapp NINA sowie durch Lautsprecherdurchsagen wurde Lippstädter Bevölkerung aufgrund der starken und schadstoffhaltigen Rauchentwicklung gewarnt. Diese zog über das Stadtgebiet der Stadt Lippstadt sowie über die Orte Liesborn und Wadersloh im Kreis Warendorf. Durch einen massiven Löschangriff gelang es den Feuerwehren gegen Freitagmorgen das Feuer soweit einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen das von der Rauchwolke keine Gefahr mehr ausging.

Text: Marc Schlunz (Feuerwehr Kreis Soest – Presseteam)

Die Löschgruppe Rebbeke wurde gemeinsam mit der Löschgruppe Hörste im Einsatzabschnitt „Brandbekämpfung II“ eingesetzt und bekämpfte bis in die Morgenstunden letzte Glutnester auf dem Geläde. Der Schlauchwagen baute zu Einsatzbeginn eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken auf.

Weitere Infos:

Einsatz – Unwettereinsätze

230 Einsätze ist die Bilanz der Feuerwehr Lippstadt in dem Zeitraum Freitagabend 19.45 Uhr bis in die Nacht um 03.00 Uhr. Am Freitagabend um 20.34 Uhr ist die Gesamtwehr von Lippstadt (Wehralarm) alarmiert worden, das heißt alle Löschgruppen und Löschzüge von Lohe bis Rebbeke sind alarmiert worden.
Da die eigenen Feuerwehrkräfte nicht ausreichten, wurde um 22.00 Uhr ein Löschzug von der Feuerwehr Geseke und ein Löschzug von der Feuerwehr Anröchte, sowie das THW aus Lippstadt angefordert. Die Wehrleute waren bis 03.00 Uhr im Einsatz. Verstärkt galt es Wasser aus Keller zu pumpen.
Teilweise sind auch Straße von den Wassermassen überflutet worden. Die Flurstraße in Benninghausen musste für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Des Weiteren wurde die Hochwasserschutzwand am Glaseweg eingebaut. Dadurch bedingt musste der Glaseweg in Overhagen auch für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.
Einsatzschwerpunkte waren der Lippstädter Süden, Overhagen, Benninghausen und Eickelborn.
Insgesamt befanden sich in Lippstadt 300 Einsätzkräfte im Einsatz.

Die Löschgruppe Rebbeke war vor allem im Lippstädter Süden im Einsatz.

Text: Feuerwehr Lippstadt

Einsatz – Unterstützung Rettungshubschrauber

Die Löschgruppe Rebbeke wurde am 15.05.2018 um 17:59 Uhr in die Straße „In den Bergen“ nach Mettinghausen gerufen. Gemeldet war die Landung eines Rettungshubschraubers, bei der die Unterstützung der Löschgruppe benötigt wurde.

Ein 51-jähriger Mann aus Lippstadt war mit einem Motorroller gestürzt und bewusstlos liegengeblieben. Zeugen, die durch die Unfallgeräusche aufmerksam wurden, riefen die Polizei und den Rettungsdienst. Der Rollerfahrer trug offensichtlich keinen Helm.

Der Einsatz des Rettungshubschraubers war jedoch nicht mehr nötig, der Patient wurde durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.

Pressemeldung der Polizei: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65855/3944673

Einsatz – Brandmeldeanlage

Die Löschgruppe Rebbeke wurde am heutigen Sonntag um 14:06 Uhr gemeinsam mit der Wachbereitschaft aus Lippstadt zu einem Betrieb am Anrepper Weg alarmiert. Eine automatische Brandmeldeanlage hatte ausgelöst.

Ursache war eine Fehlfunktion innerhalb der Heizungsanlage, die dazu geführt hatte dass Rauchgase aus der Anlage austraten. Ein Brand ist nicht entstanden, die Heizung hatte sich selbstständig in den Störungsmodus geschaltet. Die Löschgruppe lüftete den Raum und führte einen Neustart der Anlage durch, um eine erneute Fehlfunktion auszuschließen. Die Einsatzstelle wurde an den Eigentümer übergeben.

Die Wachbereitschaft konnte die Anfahrt abbrechen.

Einsatz – Ölspur Delbrücker Weg

Am Freitag, den 23.02.2018 wurde die Löschgruppe Rebbeke um 20:19 gemeinsam mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Delbrück (Löschzug Westenholz) zu einer Ölspur auf dem Delbrücker Weg gerufen. Ein PKW hatte Getriebeöl verloren und eine ca. 1 km lange und 30 cm breite Ölspur verursacht.

Die LG Rebbeke sicherte die Einsatzstelle bis zum Eintreffen des LZ Westenholz ab. Aufgrund der Lage der Einsatzstelle im Kreis Paderborn wurde die Einsatzstelle an den LZ Westenholz übergeben.

Einsatz – Sturmeinsatz „Friederike“

Das Orkantief „Friederike“ erreichte am 18.01. gegen 11.00 Uhr den Kreis Soest. Um 12.28 Uhr wurde Wehralarm ausgelöst, das heißt, dass alle Löschgruppen und Löschzüge von Lohe bis Rebbeke alarmiert worden sind. Die Einsatzkräfte besetzten die Feuerwehrhäuser in den Ortsteilen und die Feuerwache in der Kernstadt.

Die Einsatzmeldungen wurden über die Leitstelle in Soest und über drei verschiedene Telefonleitungen der Feuerwache in die Einsatzzentrale an der Geiststraße übermittelt. Dort wurden alle Meldungen gesammelt und die Wehrleute sind dann über die Funkzentrale zu den Einsätzen alarmiert worden.

Die Löschgruppe Rebbeke war mit 9 Kameraden und zwei Fahrzeugen im Einsatz, um diverse umgestürzte Bäume von der Fahrbahn zu beseitigen und Straßen zu räumen. In allen drei Ortsteilen Rebbeke, Niederdedinghausen und Mettinghausen waren die Kameraden aktiv. Nach Beendigung der Einsätze blieb eine Einsatzbereitschaft für Folgeeinsätze weiterhin am Gerätehaus, um schnell ausrücken zu können.

Ein herzliches Dankeschön an die Nachbarn aus Rebbeke, die sich während einer Einsatzpause mit frischen Waffeln um das leibliche Wohl der Kameraden kümmerten!

Weitere Infos: http://www.feuerwehr-lippstadt.de/einsaetze/2018/1/5986

Einsatz – Verkehrsunfall Niederdedinghausen

Ein Pkw ist mit einem Reh zusammengestoßen. Das daraus durchgeführte Bremsmanöver führte zu einem Auffahrunfall des nachfolgenden Pkw´s. Die Einsatzstelle wurde abgesichert. Insgesamt waren vier Personen beteiligt. Sie wurden durch den Rettungsdienst in Augenschein genommen. Eine weitere Behandlung war nicht notwendig. Die Fahrzeugbatterien sind abgeklemmt worden.