Markus Kuckuck besteht ABC-Lehrgang

27 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus dem Kreis Soest haben erfolgreich einen ABC-Lehrgang absolviert. Der 56. Lehrgang dieser Art fand einmal mehr im Rettungszentrum des Kreises am Boleweg in Soest statt. An zwölf Abenden und drei Samstagen mit insgesamt 58 Lehrgangsstunden vermittelten die Ausbilder den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern den Umgang mit ABC-Gefahrstoffen.

Unter dem Sammelbegriff ABC-Gefahrstoffe fasst man atomare (radioaktive), biologische und chemische Gefahrstoffe. Der Umgang damit muss von der Feuerwehr fachgerecht gehandhabt werden können. Neben den theoretischen Grundlagen ist vor allem im praktischen Bereich geübt worden. Wie zum Beispiel das Abdichten, Auffangen und Umpumpen von flüssigen Gefahrstoffen unter Chemikalienschutzanzügen an zwei Gefahrgutübungsanlagen der Freiwilligen Feuerwehr Werl. Parallel dazu ist der Aufbau und Betrieb eines Dekontaminationsplatzes, wichtiger Teil eines ABC-Einsatzes, geübt worden. Auch die Erkundung und das Erkennen von Gefährlichen Stoffen wurden vermittelt. Dabei kamen die ABC-Erkunder-Fahrzeuge des Landes NRW zum Einsatz.

Als Ausbilder engagierten sich Thomas Bernhofer, Dirk Schmidt (Feuerwehr Anröchte), Heinrich Wilhelm Kroll, Uwe Thiele (Feuerwehr Soest), Karsten Korte, Christoph Müller, Tobias Krekel, Sven Kleindopp, Philipp Peters (Feuerwehr Werl) sowie Jan Rhäsa, Rainer Rhäsa und Björn Parl (Feuerwehr Lippstadt).

Folgende Feuerwehrkameradinnen und -kameraden haben bestanden: Feuerwehrmann Kristian Brunnen (Anröchte), Oberfeuerwehrmann Stefan Seitz, Feuerwehrmann Nikolai Pietrzik, Oberfeuerwehrfrau Anika Maibrink (alle Bad Sassendorf), Unterbrandmeister Christian Cramer (Ense), Unterbrandmeister Christopher Rode, Feuerwehrfrau Vera Wieneke, Oberfeuerwehrmann Nils Aufdemkamp (alle Erwitte), Unterbrandmeister Anne Mattenklotz, Unterbrandmeister Timo Reichstein (beide Geseke), Oberfeuerwehrmann Max Gaßmann, Feuerwehrmann Jan Heinert (beide Lippetal), Unterbrandmeister Bernd Niehaus, Hauptfeuerwehrmann Markus Kuckuck (beide Lippstadt), Unterbrandmeister Marc Wiesenthal, Hauptfeuerwehrmann Marko Galler (beide Möhnesee), Feuerwehrmann Niklas Henze, Feuerwehrmann Fabian Friße (beide Rüthen), Oberfeuerwehrmann Daniel Reimer, Unterbrandmeister Nico Oevel, Unterbrandmeister Michael Krabbe (alle Soest), Unterbrandmeister Jannes Klüsener (Welver), Hauptfeuerwehrfrau Astrid Krause, Feuerwehrmann Julian Mohr (beide Werl) Oberfeuerwehrmann Dennis Keggenhoff, Unterbrandmeister Jan-Niklas Lübke (beide Wickede/Ruhr) Unterbrandmeister Jan-Daniel Wenzel (Fa. Hella).

Fotos: Karsten Korte (Feuerwehr Werl)
Text: Pressestelle Kreis Soest

Kameradschaftstag: Ehrungen und Vorbereitungen für das Jubiläum

Premiere für Bernd Knäuper. Der Ende Januar frisch ernannte Löschgruppenführer der Löschgruppe Rebbeke konnte die Löschgruppenmitglieder, die Mitglieder der Ehrenabteilung und die Partnerinnen zum Kameradschaftstag in der Alten Schule in Mettinghausen begrüßen.

Knäuper hatte das Amt von Martin Hoppe übernommen. Hoppe ist seit 33 Jahren aktiv in der Feuerwehr tätig und hatte die Löschgruppe zuvor 15 Jahre (von 2003 – 2018) geleitet und musste nun die Führung der LG abgeben, da er im letzten Jahr zum Zugführer des Löschzuges 4 (LG Rebbeke und Hörste) aufgestiegen ist. Bernd Knäuper bedankte sich im Namen der Wehrleute für die lange und gute Arbeit mit einem kleinen Präsent.

Vor 50 Jahren, genauer gesagt am 05.02.1968 haben 12 Männer unter der Führung von Herbert Kückmann sich zur Neugründung der Löschgruppe Rebbeke zusammen gefunden. Der denkwürdige Tag in der Historie wurde am 05.02.2018 in einer kleinen Feierstunde am Feuerwehrhaus gefeiert. Die große Sause findet am 09.06.2018 am Feuerwehrhaus statt. Die wichtigsten Aufgaben für das Jubiläumsfest sind bereits abgeschlossen. „Das Zelt ist bestellt, der DJ ist beauftragt und der Pastor weiß auch Bescheid“ so Knäuper.

Laut Jahresbericht des Chronisten Friedbert Hoppe musste die LG Rebbeke vergangenen Jahr zu 8 Einsätzen, lt. Statistik ein Zimmerbrand, drei Kleinbrände, drei technische Hilfeleistungen und eine Unterstützung des Rettungsdienstes, ausrücken. Die Zahl blieb gegenüber dem Jahr 2016 unverändert.

Hoppe konnte weiter berichten, dass neben 27 Dienstabenden weitere Aktivitäten der Löschgruppe die Absicherung der Prozessionen, des Mantinghauser- und Mettinghauser Schützenfestes, die Teilnahme mit zwei Gruppen beim Leistungsnachweis in Anröchte-Mellrich und die Durchführung die Übungstages im Oktober waren. „Diese ehrenamtliche Arbeit wäre nicht möglich, wenn die Ehefrauen und Partnerinnen nicht den Wehrleuten den Rücken frei halten würden.“

In den Grußworten bedankten sich Ortsvorsteher Franz Hoppe für die gute Unterstützung bei den Einsätzen und bei der Absicherung der Schützenfeste. Wehrführer Bernd Peterburs dankte den anwesenden Gründungsmitgliedern und wünschte dem neuen Löschgruppenführer ein glückliches und gutes Händchen bei den neuen Aufgaben. Weiterhin bedankte er sich bei den Wehrleuten für die gute Arbeit.

Seit 35 Jahren in der Löschgruppe Rebbeke sind Friedbert Hoppe und Hubert Sudhoff. Für 3 ½ Jahrzehnte Dienst am Nächsten konnte Wehrführer Bernd Peterburs das Feuerwehrehrenzeichen in Gold verleihen. Für die beiden Ehefrauen gab es einen Blumenstrauß.

Unter dem Punkt Beförderungen konnte Löschgruppenführer Bernd Knäuper Erik Knäuper und Linus Hoppe vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann befördern. Der ehemalige Löschgruppenführer Martin Hoppe war es, der im vergangenen Jahr die höchste Dienstbeteiligung (85 %) vorweisen konnte. Aus den Händen von Bernd Knäuper erhielt er einen Wanderpokal.

In diesem Jahr wird die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 20 KAT beauftragt, Die Auslieferung erfolgt im Jahr 2019. Die Mitgliederzahl der aktiven Wehrleute ist um 4 auf 29 gestiegen.

Text und Fotos: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Erste-Hilfe-Schulung im Feuerwehrhaus Rebbeke

Das neue Jahr im Ortsteil Rebbeke sollte einmal anders beginnen, zumal in diesem Jahr die dortige Löschgruppe ihr 50-jähriges Jubiläum feiert.

So nahmen sich 24 Mettinghauser und Rebbeker Bürger ein Herz und nahmen an einem Notfall-Auffrischungsabend im Feuerwehrhaus in Rebbeke teil. Auf Initiative von Brandoberinspektor Martin Hoppe waren Jung und Alt der Einladung gefolgt. Ein Teilnehmer outete sich hierbei, dass seine letzte Erste-Hilfe-Schulung aus den 70er Jahren stammte. Der Abend teilte sich in drei Kleingruppen-Blöcke auf.

Alfons Twillemeier, hauptberuflicher Rettungsassistent, erklärte und demonstrierte den neuesten Stand der Ersten Hilfe bzgl. Maßnahmen am Unfallort, Notruf, stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung und Einsatz des Defibrillator, wie er auch am Feuerwehrhaus Rebbeke stationiert ist. Hierbei konnte jeder Teilnehmer seine Fertigkeiten bei allen Themen selbst überprüfen und korrigieren.

Feuerwehrkameraden der Löschgruppe Rebbeke zeigten im 2. Teil den Umgang mit Feuerlöschern an einer realen Feuerstelle sowie demonstrierten, wie es zu einer Fettexplosion kommen kann. Später konnte jeder Teilnehmer beim Löschversuch seine Berührungsängste überwinden.

Zum Schluss erläuterte Maike Twillemeier (Rettungssanitäterin beim Rettungsdienst der Stadt Lippstadt) den Aufbau und die detaillierte Ausstattung des neuen an der Lippstädter Rettungswache stationierten Krankentransportwagens (KTW). Auch die Antworten auf dutzende Fragen der Teilnehmer zum tägl. Arbeitseinsatz auf der Rettungswache kamen nicht zu kurz.

In der Schlussrunde, nach 3 Stunden intensiver Praxis, waren sich alle Teilnehmer einig, dass, gerade in entfernt liegenden Ortsteilen, eine effiziente Erste-Hilfe-Maßnahme der Bewohner eine überlebenswichtige Bedeutung für die Familie, Nachbarn oder Freunde haben kann. Wenn sich genügend weitere Interessenten bei der Löschgruppe Rebbeke melden, kann der Kurs gerne später noch einmal wiederholt werden.

Text und Foto: Friedbert Hoppe (Feuerwehr Lippstadt)

Löschgruppe Rebbeke absolvierte den Übungstag

Mit einem Übungstag hat jetzt die Löschgruppe Rebbeke drei verschiedene Einsatzlagen, von einer Verpuffung in einem Maschinenraum in einer Biogasanlage, einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmter Person und dem Vollbrand von einem PKW trainiert. Im Mittelpunkt der Übungen, bei denen insgesamt vier Einsatzfahrzeuge, darunter eine Drehleiter und ein Rüstwagen mit 25 Wehrmännern in Aktion traten, standen die Rettung von Menschenleben und die Überprüfung des bereits erlernten Fachwissens.

„Wir trainieren hier Einsatzlagen, die so oder ähnlich jeden Tag passieren können und bei denen der Bürger schnelle und effektive Hilfe von der Feuerwehr erwartet“ so Löschgruppenführer Brandoberinspektor Martin Hoppe. Die Übungen sind jeweils von zwei verschiedenen Kameraden vorbereitet worden.

Los ging es mit einer Verpuffung in dem Maschinenraum einer Biogasanlage in Mettinghausen. Lt. Drehbuch waren mindestens vier Personen vermisst und ein Brand war ausgebrochen. Schnell wurden zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt, um zwei Personen aus dem brennenden Maschinenraum zu retten. Eine weitere Person befand sich auf dem Dach der Biogasanlage und wurde mit Hilfe der Drehleiter gerettet. Die vierte Person konnte von den Kameraden der Absturzsicherung (spezielle Ausbildung) durch Abseilen gerettet werden. Zur Brandbekämpfung wurde eine ca. 400 m lange Wasserversorgung aufgebaut. Anschließend wurden zwei C-Rohre zur effektiven Brandbekämpfung eingesetzt.

Ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person rief die Wehrleute der Löschgruppe Rebbeke zur Rebbeker Straße. Bei Eintreffen war ein PKW gegen einen Straßenbaum geprallt und Gefahrstoffe waren aus dem Kofferraum ausgelaufen. Die Gefahrstoffe konnte zügig aufgefangen und abtransportiert werden. Anschließend folgte eine patientenorientierte Rettung aus dem Fahrzeugwrack. Dazu wurde zuerst der Pkw stabilisiert und unterbaut. Anschließend wurde das Dach mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten abgenommen. Die eingeklemmte Person wurde befreit und mit Hilfe einer Krankentrage gerettet.

Zu guter Letzt rückten die Feuerwehrmänner zu einem Pkw-Brand ohne verletzte Personen aus. Bei Eintreffen stand der Pkw in Vollbrand. Zur Brandbekämpfung wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit einem Mittelschaumrohr eingesetzt.
Einige Bürger aus Rebbeke und Mettinghausen nutzten die Gelegenheit und schauten den Wehrleuten bei der Bewältigung der Szenarien über die Schulter.

Nach dem Übungstag wurde Theo Beine im Kreise der aktiven Kameraden und der Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung durch Wehrführer Bernd Peterburs für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.
Ein herzliches Dankeschön ergeht an die Familie Haselhorst aus Mettinghausen für die erneute Möglichkeit auf dem Hof üben zu dürfen und für die Firma Krüger aus Anröchte für die Bereitstellung von dem Schrottfahrzeug.

Fotos: Linus Hoppe (Feuerwehr Lippstadt)
Text: Linus Hoppe und Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Stefan Beisler und Theo Beine für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt

Unser Kamerad Stefan Beisler wurde im Rahmen des Treffens der Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lippstadt in Esbeck für seine 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Der stellvertretende Wehrführer Reinhard Falkenstein ehrte ihn gemeinsam mit vier Kameraden aus anderen Löschgruppen und dankte für die „vorbildliche Treue“.

Theo Beine wurde im Rahmen des Übungstags der Löschgruppe ebenfalls für seine 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Foto: „Der Patriot“ vom 04.10.2017

Axel Hoppe absolviert erfolgreich den ABC-Lehrgang

30 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus dem Kreis Soest haben erfolgreich den ABC-Lehrgang 1/2017 abs

olviert. Der 54. Lehrgang dieser Art fand einmal mehr im Rettungszentrum des Kreises am Boleweg in Soest statt. An zwölf Abenden und drei Samstagen mit insgesamt 57 Lehrgangsstunden vermittelten die Ausbilder den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern den Umgang mit ABC-Gefahrstoffen.

Unter dem Sammelbegriff ABC-Gefahrstoffe fasst man atomare (radioaktive), biologische und chemische Gefahrstoffe. Der Umgang damit muss von der Feuerwehr fachgerecht gehandhabt werden können. Neben den theoretischen Grundlagen ist vor allem im praktischen Bereich geübt worden. Wie zum Beispiel das Abdichten, Auffangen und Umpumpen von flüssigen Gefahrstoffen unter Chemikalienschutzanzügen an zwei Gefahrgutübungsanlagen der Freiwilligen Feuerwehr Werl. Parallel dazu ist der Aufbau und Betrieb eines Dekontaminationsplatzes, wichtiger Teil eines ABC-Einsatzes, geübt worden. Auch die Erkundung und das Erkennen von Gefährlichen Stoffen wurden vermittelt. Dabei kamen die ABC-Erkunder-Fahrzeuge des Landes NRW zum Einsatz.

Als Ausbilder engagierten sich Thomas Bernhofer, Dirk Schmidt (Feuerwehr Anröchte), Heinrich Wilhelm Kroll, Uwe Thiele (Feuerwehr Soest), Karsten Korte, Christoph Müller, Tobias Krekel, Sven Kleindopp, Philipp Peters (Feuerwehr Werl) sowie Jan Rhäsa und Björn Parl (Feuerwehr Lippstadt).

Folgende Feuerwehrkameradinnen und -kameraden haben bestanden: Feuerwehrfrau-Anwärterin Carina Huneke, Unterbrandmeister Alexander Klein, Brandmeister Marcus Gerwe, Unterbrandmeister Markus Röper, Unterbrandmeister Tobias Lenniger (alle Anröchte), Oberfeuerwehrmann Rudolf Peters, Unterbrandmeister Stephan Grube, Oberfeuerwehrmann Lukas Felger, Unterbrandmeister Tim Sekul (alle Bad Sassendorf), Oberfeuerwehrmann Olaf Jantos. Unterbrandmeister Bastian Lütke, Oberfeuerwehrmann Timo Dümpelmann, Unterbrandmeister Marc Dümpelmann (alle Ense), Unterbrandmeister Marvin Schardt, Unterbrandmeister Lucas Jäker, Unterbrandmeister Dirk Linneman (alle Erwitte), Oberfeuerwehrmann Christian Fekete, Unterbrandmeister Andre Wudzke, Unterbrandmeister Kevin Goldstein (alle Lippetal), Feuerwehrmann Johannes Otte, Unterbrandmeister Sven-Kai Schmenk, Feuerwehrmann Axel Hoppe (alle Lippstadt), Feuerwehrmann Niklas Balkenohl, Hauptfeuerwehrmann Stefan Spreckenheuer, Unterbrandmeister Anne Wilmes (alle Möhnesee), Unterbrandmeister Christian Dietz, Oberfeuerwehrmann Lars Hempelmann, Oberfeuerwehrmann Louis von Hinten (alle Soest), Unterbrandmeister Michael Schmitt (Werl), Unterbrandmeister Andrej Zimmermann (Hella).

Text: Pressestelle Kreis Soest
Foto: Jan Rhäsa (Feuerwehr Lippstadt)

Wehrleute beim Kameradschaftstag ausgezeichnet

Der frisch zum Brandoberinspektor beförderte Löschgruppenführer Martin Hoppe konnte die Löschgruppenmitglieder, die Mitglieder der Ehrenabteilung und die Partnerinnen zum Kameradschaftstag im Heimathaus in Mettinghausen begrüßen. Die Auszeichnung und Beförderung von Kameraden, sowie die Vorstellung des ausführlichen Jahresberichtes waren die Höhepunkte im vergangenen Jahr.

Im abgelaufenen Jahr 2016 musste die LG Rebbeke zu 8 Einsätzen ausrücken, unverändert wie im Jahr zuvor. Im Januar wurde die Löschgruppe zu einem Verkehrsunfall in Garfeln gerufen. Im April brannte ein Trecker in Mantinghausen. Im Mai war es zu einem Großbrand in Lipperode gekommen. Die ehemalige Diskothek Golden Gate brannte in voller Ausdehnung und bis auf die Grundmauern ab. Ein nicht alltäglicher Einsatz rief die Wehrleute im Juli auf den Plan. Eine Katze war im Motorraum eines Fahrzeuges eingeklemmt. Kurzerhand wurde das Fahrzeug aufgebockt und die Katze befreit. Ebenfalls im Juli drohte ein großer Ast in Rebbeke auf die Fahrbahn zu stürzen und eine Garage brannte in Mantinghausen. Die Unterstützung der Löschgruppe war auch bei der Bombenentschärfung im September in Bad Waldliesborn gefragt.

Neben den zahlreichen Dienstabenden waren weitere Aktivitäten der Löschgruppe die Absicherung der Prozession, des Mantinghauser- und Mettinghauser Schützenfestes. In gewohnter Weise unterstützten die Kameraden auch bei der Absicherung beim Martinszug und diesmalig auch beim Bezirksjungschützentag.

Im Juli führte der Löschzug 4 (Löschgruppen Rebbeke und Hörste) eine Übung an der Alten Schule in Mettinghausen durch. Lt. Drehbuch war im Keller des Gebäudes ein Brand ausgebrochen, während sich dort einige Jugendliche aufhielten. Drei Jugendliche wurden dabei aus dem verrauchten Keller mit Hilfe von Tragen gerettet. Drei weitere Jugendliche befanden sich im Gymnastikraum und wurden über die Drehleiter gerettet, berichtete Chronist Hauptfeuerwehrmann Friedbert Hoppe in seinem ausführlichen Jahresbericht.

Im vergangenen Jahr hat die Löschgruppe erfolgreich mit zwei Staffeln am Leistungswettkampf in Bökenförde teilgenommen. Axel Hoppe erhielt aus den Händen des stellv. Löschgruppenführers Bernd Knäuper das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze für die erste Teilnahme an den Leistungswettkämpfen. An Linus Hoppe wurde das Leistungsabzeichen in Gold für die 5. Teilnahme überreicht. Martin Schulte hat bereits 15-mal teilgenommen und erhielt das Leistungsabzeichen in Gold auf rotem Grund.

Zum dritten Mal in Folge wurde Jan Brunnert zum „Feuerwehrmann des Jahres“ ausgezeichnet. Allerdings muss er sich diesen Titel dieses Jahr mit Linus Hoppe teilen, da dieser, mit 92 % Dienstbeteiligung gleichauf gelegen hat. Löschgruppenführer Martin Hoppe überreichte einen Wanderpokal, den sich beide teilen müssen.

Seit 35 Jahren in der Löschgruppe Rebbeke ist Thomas Santüns. Für 3 ½ Jahrzehnte Dienst am Nächsten bekam er bereits im Januar bei der Jahresdienstbesprechung der Gesamtwehr in Eickelborn das Feuerwehrehrenzeichen in Gold verliehen.

Unter dem Punkt Beförderungen konnte Löschgruppenführer Martin Hoppe Jan Brunnert zum Hauptfeuerwehrmann befördern.

Für dieses Jahr wird die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 20 KAT gestartet, Die Auslieferung erfolgt ca. 18 Monate später.

Text: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)
Fotos: Löschgruppe Rebbeke

Nils Brunnert zum Maschinisten ausgebildet

Unser Kamerad Nils Brunnert hat erfolgreich den Lehrgang zum Maschinisten bestanden. Herzlichen Glückwunsch von der gesamten Löschgruppe!

Wie sind Tragkraftspritzen aufgebaut?

Welche Vorschriften muss ein Maschinist beachten? Wie setzte ich die verschiedenen Pumpen und Aggregate, wie z. B. einen Stromerzeuger oder einen Hochleistungslüfter richtig in Betrieb und was muss nach dem Einsatz der Geräte beachtet werden?

All diese Fragen konnten Lehrgangsleiter Andreas Finkeldei (Foto 2. v. l.) und die beiden Ausbilder Martin Hoppe (3. v. l.) und Ansgar Grün (l.) beim Maschinistenlehrgang der Feuerwehr Lippstadt beantworten. Nachdem die Lehrgangsteilnehmer sich einer praktischen Prüfungsaufgabe erfolgreich gestellt hatten, wurde die theoretische Prüfung abgehalten, in dem die verschiedenen Themenbereiche noch einmal in der Form von Fragen und Berechnungen abgefragt wurden.

Hier zeigt sich das die interkommunale Zusammenarbeit auch auf Ebene der Feuerwehren funktioniert. Sechs Kameraden der Feuerwehr Erwitte und fünf Kameraden der Feuerwehr Lippstadt sind gemeinsam in Lippstadt ausgebildet worden.

Erfolgreich am Lehrgang teilgenommen haben:

Von der Feuerwehr Lippstadt haben Florian Discher (LG Dedinghausen), Marko Kötter (LG Lipperode), Nicklas Gnegel (LG Bökenförde), Nils Brunnert (LG Rebbeke) und Björn Landgräber (LG Hörste) teilgenommen.

Für die Feuerwehr Erwitte sind Thorsten Steigert, Dirk Rasche (fehlt auf dem Foto), Marvin Schardt, Lukas Schönlau, Tobias Weidlich und Lucas Jäger ausgebildet worden.

Text und Foto: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

Zugübung Alte Schule Mettinghausen

Eine Übung des Löschzuges 4 (Löschgruppen Hörste und Rebbeke) hat in der Alten Schule in Mettinghausen stattgefunden.

Lt. Drehbuch war im Keller des Gebäudes ein Brand ausgebrochen, während sich dort einige Jugendliche aufhielten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren der Keller und der Treppenraum zum Gymnastikraum komplett verraucht. Um so realistisch wie möglich zu üben wurde der Rauch durch eine Nebelmaschine simuliert. Mindestens sechs Jugendliche wurden vermisst. Die genaue Anzahl war zunächst unklar.

Der Einsatzleiter Brandinspektor Martin Hoppe (stellv. Zugführer Löschzug 4) setzte zur Menschenrettung vier Trupps unter Atemschutz ein. Drei Jugendliche wurden dabei aus dem verrauchten Keller mit Hilfe von Tragen gerettet. Drei weitere Jugendliche befanden sich im Gymnastikraum und wurden über die Drehleiter gerettet. Um eine Rauchausbreitung im gesamten Gebäude zu verhindern, setzte die Feuerwehr einen mobilen Rauchverschluss innerhalb einer Zugangstür.

Nach erfolgter Menschenrettung wurde das „Feuer“ mit einem B-Rohr, einem Wenderohr über die Drehleiter und drei C-Rohren abgelöscht. Die Wasserversorgung zur Einsatzstelle wurde sowohl per Hydrant, als auch über einen Brunnen sichergestellt. Nach Beendigung der Brandbekämpfung wurden zwei Hochleistungslüfter zum Querlüften aller Räumlichkeiten eingesetzt.

Ziel der Übung war es, die Räumlichkeiten der Alten Schule, insbesondere die Kellerräume besser kennenzulernen. An der Übung haben 35 Wehrleute aus Rebbeke und Hörste teilgenommen.

20 Wehrleute haben erfolgreich den Grundlehrgang absolviert

160 Stunden freiwillige und ehrenamtliche Ausbildung, darunter viele Schulungen, Trainings und Übungen sowie reichliche Prüfungen liegen hinter Ihnen, ein aufregendes Leben als Freiwilliger in der Feuerwehr vor Ihnen.

Als Lohn für diese Arbeit erhielten jetzt eine Kameradin und 18 Kameraden der Lippstädter Feuerwehr, sowie eine Kameradin der Feuerwehr Erwitte nach bestandener Abschlussprüfung die Teilnahmebescheinigung. Die Wehrleute aus Lippstadt erhielten ebenfalls die Beförderungsurkunde zur Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann aus den Händen von Wehrführer Bernd Peterburs.

Gleich in vier Modulen (Abschnitten) mussten die jungen Wehrleute zur Schulung antreten. Von der Ersten Hilfe, über Gesetzeskunde, Stressbewältigung, Brand und Löschlehre, Fahrzeug und Techniklehre, bis hin zur Technischen Hilfe wurde den Kameraden durch die Ausbilder unter der Leitung von Ausbildungsleiter Andreas Romstadt ein umfassendes Wissen vermittelt. Unterstützt wurde Romstadt durch die Ausbilder Harald Luig, Helmut Berensmeier, Heike Gösmann, Guido Pfahlberg, Olaf Deimel, Frank Baier, Fabian Schröder, Martin Hoppe und Roland Kempkensteffen.

Vor den ausgebildeten Wehrleuten liegen jetzt noch weitere Schulungen, wie zum Beispiel Funk-, Atemschutz- und ABC–Lehrgang. Peterburs dankte besonders den Ausbildern für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit.

Gerade im Bereich der Ausbildung ist es gut, wenn eine Feuerwehr starke Partner an ihrer Seite hat, lobte Peterburs die Zusammenarbeit mit dem Bergungsunternehmen Krüger in Anröchte und der Metallverwertung Janson in Lippstadt. Während die Firma Krüger mit der Stellung von zwei Unfallfahrzeugen und ihrem Gelände die Ausbildung im Rahmen der Technischen Hilfe unterstützte, hatte die Metallverwertung Janson ihr Gelände für die anderen Ausbildungen und die Abschlussprüfung schon seit vielen Jahren zur Verfügung gestellt.

Die Freiwillige Feuerwehr Lippstadt verstärken ab sofort: Niklas Frische, Christian Gröbke, Christoph Woermann (alle Löschgruppe Benninghausen), Jonas Durben, Leonhard Schütte, Benedikt Voss (alle LG Eickelborn), Johannes Otte (LG Esbeck), Maurice Piehl (LG Hörste), Christopher Gittner (LG Lipperbruch), Hendrik Seiger (LG Lipperode), Marius Neuhaus (LG Lohe), Axel Hoppe (LG Rebbeke), Marvin Bürger, Tim Buddeberg, Tim Halberschmidt, Julia Möbes, Daniel Parl, Nikita Varkentin und Dominik Saurbier (alle Löschzug 1).

Text und Foto: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)